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Kindergartenkinder, Kletterer, Köche und Kakteen

Kindergartenkinder, Kletterer, Köche und Kakteen

Schwarzenbach. 20 Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Joseph in Kirkel besuchten jetzt mit ihren Betreuerinnen das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Schwarzenacker. Insgesamt werden in der Tagesstätte 80 Kinder im Alter von acht Wochen bis zwölf Jahre betreut

Schwarzenbach. 20 Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Joseph in Kirkel besuchten jetzt mit ihren Betreuerinnen das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Schwarzenacker. Insgesamt werden in der Tagesstätte 80 Kinder im Alter von acht Wochen bis zwölf Jahre betreut. Wie das CJD weiter mitteilt, versuchten sich die Kinder zuerst im Hochseil-Klettergarten des Jugenddorf-Berufsbildungswerkes. Das war natürlich spannend und aufregend. Die meisten von ihnen waren ja noch nie so hoch geklettert, zwar gut gesichert, aber trotz allem war's ein bisschen unheimlich, so die Leiterin der Kita, Ulrike Schnell. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im CJD Homburg wollten die kleinen Gäste auch wissen, wo ihr täglicher Mittagstisch, das CJD bekocht auch die Kita Kirkel, herkommt und hergestellt wird und vor allen Dingen, wie so eine Großküche funktioniert. Der Küchenleiter im CJD Homburg, Werner Schiek, zeigte und erklärte den jungen Gästen den Küchenbereich und den Ablauf der Zubereitung der einzelnen Speisen. Die großen Töpfe, Pfannen und sonstigen Gerätschaften, die von den Köchen benutzt werden, beeindruckten die Kinder doch sehr. Bei einem Fragespiel wurde die richtige Ernährung den Kindern verdeutlicht. Am Nachmittag konnten sich die Kinder in kleinen Gruppen in den Ausbildungswerkstätten Farbe, Elektro und im Gartenbau erproben. In der Malerwerkstatt stellten sie ein Spritzbild her, das jeder mitnehmen konnte, und Ausbildungsmeister Dieter Rübel zeigte, wie gelötet wird. Im Gartenbau wurden Kakteen gepflanzt, und für ihre Kita in Kirkel erhielten sie eine Pflanzschale mit verschiedenen Kakteen zur Pflege und als Erinnerung. "Es war ein toller Tag", so Ulrike Schnell. "Die Kinder haben heute viel erlebt und vor allen Dingen auch gesehen, wie ihr Mittagessen zubereitet wird und was alles beachtet werden muss." Im Jugenddorf-Berufsbildungswerk erhalten zurzeit 300 Auszubildende in über 35 einzelnen Ausbildungsberufen eine Berufserstausbildung. Das Ziel der Ausbildung ist die vollständige und dauerhafte Eingliederung in Arbeit und Beruf und damit ein Leben in weitgehender Unabhängigkeit von der Hilfe anderer. red