1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nonnweiler

Jahreshauptversammlung der Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Kastel

Feuerwehrbilanz : Kontinuität im Löschbezirk Kastel

Feuerwehr des Nonnweiler Ortsteils hatte zur Jahreshauptversammlung geladen. Viele Aktivitäten in 2019.

31 aktive Feuerwehrleute gehören dem Löschbezirk Kastel an. Die Altersabteilung besteht aus sechs Mitgliedern, und sieben Jugendliche sind in der Nachwuchsorganisation. Das berichtete Löschbezirksführer Björn Schorr in der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Kastel.

Insgesamt 18 Übungen und Schulungen standen demnach im vergangenen Jahr auf dem Dienstplan der Einsatzabteilung. Erstaunlich gering sei allerdings die Anzahl der Einsätze ausgefallen: Laut Schorr waren die Wehrleute lediglich vier Mal gefordert. Zum Vergleich: 2018 waren es 15 Einsätze mit einer Gesamtstundenzahl von rund 500. In 2019 seien dennoch 362 Einsatzstunden zusammengekommen. Davon gehen nach Feuerwehrangaben allein 270 auf das Konto des Großeinsatzes Mitte August beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Primstal.

Viel Freizeit wurde wieder in die Aus- und Fortbildung investiert: Beatrice Schorr schloss ihre Ausbildung zur Zugführerin an der Landesfeuerwehrschule mit Erfolg ab, Luca Becker und Maurice Hahn absolvierten den Lehrgang „Truppführer“ auf Gemeindeebene und Nikolai Schmitt „Maschinist für Löschfahrzeuge“.

Marc Finkler berichtete von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehrgruppe: 2019 standen demnach 18 Übungen und Schulungen auf dem Dienstplan. Wie gewohnt beteiligten sich die Jugendlichen an der Aktion „Saarland picobello“ und organisierten die traditionelle Tombola anlässlich der Martinsfeier. Raphael Hahn wechselte in die Einsatzabteilung. Aus deren Reihen fungiert Michael Schmitt jetzt als weiterer Betreuer der Nachwuchsorganisation.

Aktuell sammelten die Jugendlichen mit ihren Betreuern mehr als 160 Weihnachtsbäume ein. Künftig wird man mit der Jugendfeuerwehrgruppe aus Braunshausen den Übungsbetrieb gemeinsam gestalten, was Bürgermeister Franz Josef Barth, gleichzeitig qua Amt oberster feuerwehrmann der gemeinde Nonnweiler, ausdrücklich begrüßte. So wie die Einsatzabteilungen der acht Löschbezirke auf Gemeindeebne nach und nach zusammengewachsen seien, sollte man es auch innerhalb der Nachwuchsorganisation praktizieren. Ohnehin genieße die Feuerwehr hohes Ansehen innerhalb der Bevölkerung. Barth hob auch den hohen Ausbildungsstand hervor.

Der Kasteler Ortsvorsteher Magnus Jung dankte der Wehr für die vielfältige Unterstützung innerhalb der Dorfgemeinschaft sowie für den Einsatz zur Erhaltung des kulturellen Brauchtums an Volkstrauertag oder Martinsumzug.

„Die nach dem Brandschutzbedarfsplan für den Löschbezirk Kastel vorgegebene Personalstärke von 1/27 wird kontinuierlich eingehalten“, erklärte indes der stellvertretende Wehrführer Alexander Kuhn. Dies zeuge von einem ambitionierten Dienstbetrieb. Das diesjährige Sommerfest des Löschbezirks wird übrigens vom 26. bis 28. Juni gefeiert.