1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nonnweiler

Interessante Einblicke in die Welt der Steine

Interessante Einblicke in die Welt der Steine

Schwarzenacker/Schwarzenbach. Es stimmt nicht, dass Steine uns gar nichts erzählen können. Sie berichten von ihrer Herkunft und von all dem, was sich daraus herstellen lässt

Schwarzenacker/Schwarzenbach. Es stimmt nicht, dass Steine uns gar nichts erzählen können. Sie berichten von ihrer Herkunft und von all dem, was sich daraus herstellen lässt. Unweit der Hütte der Ski- und Wanderfreunde Einöd wurde nach rund sechs Wochen intensiver Arbeit der Kleinen wie der Großen der geologische Lehr- und Märchenpfad eröffnet, der viele interessante Einblicke in die Welt der Steine gewährt (wir berichteten).Eröffnung mit Groß und Klein Viele der Kleinen der protestantischen Kindertagesstätte Schwarzenbach hatten sich gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und vielen Gäste an der Hütte versammelt, um die Eröffnung mitzuerleben und zu sehen, wie das grüne Stoffband am Beginn des Pfades durchschnitten wurde. Pfarrer Wilfried Bohn war sichtlich beeindruckt von dem, was die Kinder an dem neuen Lehr- und Märchenpfad so alles gearbeitet und zusammengetragen hatten. Realisiert wurde der Pfad mit seinen vielen Infos und Geschichten von den zehn Jungen und Mädchen, die jetzt die Kita verlassen und nach den Sommerferien eingeschult werden. Wilfried Bohn und Kita-Leiterin Ruthild Lintz freuten sich mit den Kindern über den großen Zuspruch für den geologischen Pfad. Er ist das Ergebnis eines Naturprojektes mit dem Biosphären-Zweckverband Bliesgau und dem saarländischen Umweltministerium. Mit 2500 Euro war das Projekt von diesen materiell unterstützt worden. Ohne Kosten war das Beschaffen der Materialien nämlich nicht zu bewältigen. Da waren Steine, bis zu einer halben Tonne schwer, anzuliefern und sicher aufzustellen, ehe sich die Kinder an die Detailarbeit machten. Die Dankesliste am Start des Pfades nennt eine ganze Reihe von Sponsoren. Vereine, Unternehmen und Privatleute gehören dazu. Die Kinder machten mit ihrer Fantasie und Schaffensfreude sichtbar, wie der Steinkönig Freunde suchte.Erste Station ist ein mächtiger Kiesel. Darauf haben die Kinder ihre lustige Geschichte von den Freunden aus dem Reich der Kieselsteine platziert und befestigt. Eine Info-Tafel liefert Wissenswertes rund um die runden, kleinen und großen Kiesel. So geht es weiter mit einem respektablen roten Buntsandstein aus Homburg, einem ebenso großen gelben Sandstein aus Breitfurt, einem gegossenen großen Souvenir aus Gips und schließlich einem schwarzen, stellenweise glänzenden Block. Der besteht aus Steinkohle und lagerte vorher im Rischbach-Stollen in St. Ingbert. Auf den großen Steinen haben die Freunde des Steinkönigs Platz genommen und erzählen den Besuchern ihre Geschichte, aber auch viel von der Geologie unserer Region.Gesang und Tanz Mit munteren Liedern und einer Tanz-Vorführung auf der Wiese neben der Ski- und Wanderhütte feierten die jüngeren Kinder der protestantischen Kita die Eröffnung des Pfades. Hilfreich war bei der Verwirklichung des Projektes nicht zuletzt die Bereitschaft der Ski- und Wanderfreunde Einöd, wie Pfarrer Bohn an den Vorsitzenden Otto Schöbel gewandt betonte. Nach Gesang und Tanz durchschnitten die Einschul-Kinder das symbolische Band, und die Gäste machten sich zum ersten Mal auf den Weg zum Steinkönig und seinen Freunden. smi