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Fußball: Intensive Partie endet ohne Treffer

Fußball : Intensive Partie endet ohne Treffer

Der lucky Punch gelang Fußball-Saarlandligist VfL Primstal in den Schlussminuten nicht mehr. Vor 600 Zuschauern endete das Kirmesspiel gegen Borussia Neunkirchen mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. „Mit dem Punkt können wir leben, auch wenn es in unserer Situation etwas wenig ist“, sagte Mittelfeldspieler Steffen Haupenthal. Mit nun acht Zählern hängt der VfL weiter auf Tabellenplatz 14 fest.

In der intensiv geführten Partie waren beide Teams zunächst darauf aus, Fehler zu vermeiden und Sicherheit zu finden. Aber bereits nach zwei Minuten flatterte die Abwehr des Oberliga-Absteigers, jedoch kein VfL-Kicker kam an die Kugel, um das heillose Durcheinander mit einem Treffer zu bestrafen. Für die in der ersten halben Stunde zielstrebiger nach vorne agierenden Primstaler, verfehlte Steffen Backes zweimal das Gehäuse. Die Borussen suchten meist den erfahrenen Jens Kirchen, doch 20 Meter vor dem VfL-Tor wurden die Angriffsbemühungen gestoppt, weil Marc Pesch den belgischen Angreifer Mouhamad Diallo komplett abmeldete. In der 37. Minute schien der Führungstreffer für den VfL fällig, aber Gästetorwart Philippe Persch wehrte blitzschnell mit dem Bein den Kopfball von Julian Scheid noch ab. Nach dem Wechsel geriet Primstal zunehmend unter Druck.

Neunkirchen gewann mehr Zweikämpfe und holte mit viel Ballbesitz seine Standards raus. Den Freistoß von Daniel Ruschmann boxte der souveräne Simon Holz im VfL-Kasten zur Ecke (50. Minute), kurz darauf rauschte ein Schuss von Tim Cullmann ins Außennetz. Die beste Torchance für den VfL besaß Abwehrchef Pesch: Nach Haupenthals Freistoß köpfte er den Ball aus fünf Metern über den Querbalken (60.). Auf der Gegenseite Dusel für Primstal, dass Marvin Gabriel (81. Minute) nach Ruschmann-Ecke den Ball am Tor vorbei köpfte und Marco Dahler (87. Minute) nur den Pfosten traf.

„Wir haben noch einmal alles nach vorne geworfen und gehofft, dass ein Ball reingeht“, sagte Haupenthal. Drei Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden, sprangen in der Schlussphase für den VfL noch raus. Tobias Scherer scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss an Persch (88. Minute), der schnappte sich eine Minute später den Ball vor Christopher Linn und parierte Haupenthals Kopfstoß in der Nachspielzeit. Danach pfiff der bärenstarke Schiedsrichter Manuel Biesemann die umkämpfte Nullnummer ab. Am Samstag, 15 Uhr, geht es für den VfL zum Elften SC Halberg Brebach.