Immer im Dienst am Mitmenschen

Primstal. Großes Programm, viel Sonnenschein, stattliche Besucherzahl auf dem Festplatz und im Feuerwehrgerätehaus! "Alles bestens gelaufen", konnte Löschbezirksführer Dieter Becker die Primstaler Feuerwehr-Festtage mit einem sehr guten Prädikat abhaken

Primstal. Großes Programm, viel Sonnenschein, stattliche Besucherzahl auf dem Festplatz und im Feuerwehrgerätehaus! "Alles bestens gelaufen", konnte Löschbezirksführer Dieter Becker die Primstaler Feuerwehr-Festtage mit einem sehr guten Prädikat abhaken. Nicht vergessen wurde ein wichtiges Dankeschön an die Adresse der Frauen, die den Wehrdienst ihrer Männer seit 35 Jahren gutheißen. Ihr Verständnis für den Dienst ihrer Partner an den Mitmenschen wurde mit Blumen und Gutscheinen belohnt.Das wichtige und uneigennützige Engagement der Feuerwehrleute fand auch Würdigung in den Reden der Ehrengäste. Das waren der Landrat Udo Recktenwald, der Erste Beigeordnete der Gemeinde Nonnweiler Dr. Franz-Josef Barth und Ortsvorsteher Kurt Rech. Aus der Feuerwehrszene waren präsent: Landesbrandinspekteur Bernd Becker aus Primstal, Kreisbrandinspekteur Hans-Josef Keller, Gemeinde-Wehrführer Frank Feid und Ehrenwehrführer Manfred Backes. Die Löschbezirke aus der Nachbarschaft waren wie immer stark auf dem Primstaler Festplatz vertreten. Am ersten Abend wurde der Fassanstich vollzogen. Es folgte die "Scheunen-Party" im Gerätehaus, die vor allem bei der jungen Generation gut ankam. Am nächsten Nachmittag gab es für die Jugendgruppen viel Spannung beim "Spiel ohne Grenzen". Musikalische Unterhaltung und Tanz im Freien hieß das Motto am Abend mit der Gruppe Believe.Für eine Überraschung sorgte das Tambour-Corps aus Duisburg-Mündelheim mit seinem nicht angekündigten Besuch in Primstal. Zwischen beiden Spielmannszügen und Feuerwehren bestehen seit Jahrzehnten freundschaftliche Beziehungen. Gegenseitige Besuche fanden schon oft statt; die Kontakte sollen weiter gepflegt werden. Beide Musikgruppen, die Primstaler unter der Leitung von Axel Köhl, sorgten für kräftige Unterhaltung. Geschmackvoll war der Erbseneintopf aus der Floriansküche. Ab 14 Uhr wurde Kaffee und Kuchen serviert, ab 15 Uhr wurden die Kinder betreut. Viele Besucher wohnten der Übung "Löschangriff" bei; hier zeigte die heimische Jugendfeuerwehr bestes Können. Auf hohem Niveau stand auch die in einer Übung gebündelte technische Hilfe der 1974er. "Das Retten der verletzten Person war schon große Klasse", lobte Wehrführer Dieter Becker. Viel Klasse und Schwung trug auch die Pfarrkapelle Primstal unter der Leitung von Mario Düpre in das Feuerwehrfest. Zum Feierabend machte "Sascha" Musik. Die Primstaler Tage der offenen Tür samt Jugendjubiläum hatten auch diesmal große Anziehungskraft ausgeübt und mit munterem Programm den vielen Gäste gefallen. Ein Lob verdiente sich auch die heimische Feuerwehrküche, deren würzige Spezialitäten während des ganzen Festes dankbare Abnehmer fanden. wb

Auf EINEN BLICK Jubilare des Löschbezirks Primstal der Freiwilligen Feuerwehr: 35 Jahre Jugendfeuerwehr. Das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Saarlandes erhielten: Frank Backes, Markus Backes, Michael Backes, Dieter Becker, Josef Kasper, Manfred Kasper, Klaus Kiefer, Horst Kiefer und Günter Treib (alle Gründungsmitglieder der Jugendwehr aus 1974); weiter: Peter Berwanger und Heinz Thomas. - Das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Saarlandes für 25 Jahre erhielt Patrick Aatz. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde der immer noch aktive Hubertus Heck, 59, ausgezeichnet. Beförderung: Helmut Klein zum Hauptlöschmeister. wb