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Hilfsaktion in Sitzerath: An die Stoffe, fertig, los

„An die Stoffe, fertig, los!“ : Frauen in Sitzerath nähen 360 Schutzmasken

Die katholische Frauengemeinschaft in Sitzerath hat sich an der Hilfsaktion „An die Stoffe, fertig, los!“ beteiligt. Wie ein Sprecher berichtet, sei das bisher ein toller Erfolg gewesen. Viele Frauen hätten mit dem Nähen von Mund- und Nasenmasken mitgeholfen, das Risiko einer ungewollten Ansteckung zu verringern und somit Personen in ihrer Umgebung zu schützen.

„Die selbst gefertigten Mund- und Nasenmasken sind keine zertifizierten Medizinprodukte. Sie sollen helfen, dass viele so gut wie möglich vor Tröpfchen geschützt werden“, erklärt ein Sprecher.

Der Kreis der Näherinnen habe sich erfreulicherweise stets vergrößert, auch deshalb, weil immer mehr Anfragen nach Mund- und Nasenmasken an die Frauengemeinschaft herangetragen wurden. Mit der Erhöhung der Stückzahlen sei auch ein größerer Bedarf an Stoffen vonnöten gewesen. „Auch hier war die Spendenbereitschaft sehr groß und die Frauen konnten aus bunten- und unifarbenen Stoffen tolle Masken nähen“, freut sich ein Sprecher. Bei den Stoffen sollte es sich um kochfeste Baumwolle handeln. So hätten die Mund- und Nasenmasken eine gute Schutzwirkung und seien nach einer 90-Grad-Wäsche wiederverwendbar.

„Bisher wurden 360 Stoffmasken genäht“, verkündet ein Sprecher. Sie wurden an folgende Institutionen kostenlos abgegeben: Marienhausklink St. Josef Losheim (100 Stück), Altenheim St. Klara Hermeskeil (50 Stück), Caritaskrankenhaus Lebach (50 Stück), Krisenstab Landkreis St. Wendel (160 Stück).

160 Masken haben die Frauen bereits an den Krisenstab des Landkreises St. Wendel verteilt. Foto: Alfred Schmitt

Die Frauengemeinschaft bietet auch allen Sitzerathern an, sich bei Bedarf an einer Maske, an die Frauengemeinschaft zu wenden. Wer sich bei Ruth Berg, Tel. (0 68 73) 69 43, meldet, erhalte zum eigenen Schutz eine Mund- und Nasenmaske.