Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Beruf

Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Beruf

Welcher Beruf ist für mich der Richtige? Eine Frage, die Jugendliche, die kurz vor dem Schulabschluss sind, und deren Eltern gleichermaßen beschäftigt. Welche Ausbildungsberufe in der Region angeboten werden, darüber haben sich die jungen Menschen bei der dritten Ausbildungsmesse in Primstal einen Überblick verschaffen können.

Vier Stunden Zeit hatten die künftigen Schulabgänger und ihre Eltern , um bei der dritten Ausbildungsmesse das Angebot von über 20 Berufsbildern der 16 regionalen Unternehmen zu checken. "Uns ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen mit ihren Eltern gemeinsam informieren, deshalb veranstalten wir die Messe ab dem Nachmittag", erklärte der Nonnweiler Bürgermeister Franz Josef Barth (parteilos).

Des Weiteren wolle man mit der Ausbildungsbörse den Industriestandort Nonnweiler fördern und den Ausbildungsbetrieben die Suche nach geeigneten Mitarbeitern erleichtern. Dieses Mal nahm sogar eine Schülergruppe der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle die Ausbildungsmesse unter die Lupe. "Die Schüler sind darauf vorbereitet worden, gezielte Fragen bei ihrer Informationssammlung zu stellen und alles zu dokumentieren", teilte Lehrerin Doris Kreitner mit.

Beratung bis ins Detail

Die Gesamtbeurteilung fiel gut aus. "Die Unternehmen haben sich sehr gut repräsentiert", meinte die 15-jährige Steffi Vogt. Besonders über die Ausbildung zur Altenpflegerin sei sie am Stand des Hasborner Caritas-Seniorenzentrums ausführlich informiert worden. "Sie sind dort bis ins Detail gegangen", lobte die Schülerin. Als aufschlussreich fand die Schülerinspektion, die Infos und die aufgezeigten Möglichkeiten, die man durch ein duales Studium bei den Unternehmen Nestlé Wagner und Thyssen Krupp hat.

Bei einer derartigen Messe können die jungen Leute zudem feststellen, was sie später einmal nicht machen wollen. "Ich will Verwaltungsangestellte werden, für mich war nichts dabei", hat Jana Maurer (16) aus Eisen einen konkreten Berufswunsch im Kopf. Ihre Begleiterin Anna-Lena König (16) aus Schwarzenbach erkundigte sich beim Unternehmen Diehl BGT Defence nach einem Praktikum. "Das Gespräch war für mich sehr interessant, da würde ich mal gerne ein Praktikum machen", berichtete die Realschülerin.

Selbst zu Stoßzeiten ging es an den Ständen der Betriebe übersichtlich zu. Ausbildungsleiter und Auszubildende konnten so intensiv auf die Fragen und Bedürfnisse der Ausbildungssuchenden eingehen. Der 18-jährige Markus Klein steht vor dem Abitur und hörte sich an, was die Primstaler Aufzugfabrik Kasper zu bieten hat. Ausbilder Patrick Zerwes animierte den jungen Mann, sich beim Geschicklichkeitsspiel zu versuchen. "Das war teilweise schon schwer", schilderte Klein hinterher. Insgesamt habe er sich gut informieren können.