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Grundausbildung bei der Feuerwehr Nonnweiler im Zeichen Coronas

Feuerwehr Nonnweiler : Feuerwehr-Lehrgang unter Corona-Bedingungen

27 Feuerwehrangehörige absolvierten Grundausbildung in Nonnweiler.

Offiziell heißt der Lehrgang „Ausbildung zum Truppmann, Teil eins“. Er erstreckte sich über 75 Stunden, verteilt auf neun Ausbildungsveranstaltungen an Wochenendterminen – angesichts der Corona-Pandemie unter äußerst schwierigen Bedingungen sowohl für das Ausbilderteam als auch für die 27 Teilnehmer. Die kamen überwiegend von der Freiwilligen Feuerwehr Nonnweiler, aber auch drei Wehrleute aus der Nachbargemeinde Nohfelden waren dabei. Ende August hatte die Grundausbildung begonnen.

Außergewöhnlich: Etwa 50 Prozent der Teilnehmer waren so genannte Quereinsteiger, die ihre Feuerwehrlaufbahn somit nicht in der Nachwuchsorganisation begonnen hatten. Dies schlug sich auch in der Altersstruktur der Teilnehmer von 16 bis 38 Jahren nieder, teilt ein Feuerwehr-Sprecher mit.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung der Grundkenntnisse für die Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst. Der Lernziel-Katalog umfasst Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Verhalten bei Gefahr, Knoten und Stiche, Rettung, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Technische Hilfe. Neben der Vermittlung des theoretischen Fachwissens fanden umfangreiche Einsatzübungen zu den einzelnen Themen statt.

 Am Tag des Lehrgangsabschlusses fanden diverse Einsatzübungen statt.
Am Tag des Lehrgangsabschlusses fanden diverse Einsatzübungen statt. Foto: Manfred Koch

Zum Abschluss des Lehrgangs überreichte Nonnweilers Bürgermeister Franz Josef Barth (SPD-unterstützt) unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorgaben die Teilnehmer-Urkunden. Es lag nahe, dass auf das Hinzuziehen weiterer Gäste verzichtet wurde.