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Gemeinschaftskonzert der Pfarrkapellen Schwarzenbach und Primstal

Konzert : Mit Vampiren tanzen und nach Oregon fahren

Pfarrkapellen Schwarzenbach und Primstal spielen am 18. Mai unter freiem Himmel ihr Frühlingskonzert.

  Mit einem Frühlings-Open-Air auf dem Dorfplatz in Schwarzenbach starten die Pfarrkapellen Schwarzenbach und Primstal am Samstag, 18. Mai, ab 17 Uhr gemeinsam unter dem Dirigat von Philip Wilson in den Wonnemonat Mai. Mit ins Boot genommen wurde das Gemeindejugendorchester Nonnweiler, das unter der Leitung von Thorsten Bock steht. „Gemeinsam deshalb, weil wir damit einen ordentlichen Klangkörper darstellen werden. Zudem reisen wir Ende des Monats zu den Musikfestspielen nach Osnabrück und treten dort ebenfalls zusammen auf“, begründet Dirigent Wilson den gemeinsamen Auftritt. Letztmalig hatte die Pfarrkapelle Schwarzenbach vor fünf Jahren ein Platzkonzert geboten. „Mit unserem Konzert wollen wir unseren Leistungsstand einerseits überprüfen, andererseits unser Können aber auch interessierten Liebhabern der Blasmusik zu Gehör bringen“, erhofft sich Wilson einen guten Zuspruch. Das Konzert beginnt mit einem der berühmtesten Märsche des englischen Komponisten Edward Elgar dem „Pomp and Circumstance Nummer vier“ in der Bearbeitung von Henk van Ljinschooten. Elgar komponierte unter dem Titel „Pomp and Circumstance“ von 1900 bis 1910 eine Serie von fünf Märschen. Besonders der Marsch Nummer eins mit seinem Trio „The Land of Hope and Glory“ hat  Bekanntheit erlangt.

Weiter geht es mit dem „Choral and Beat for Band“ des saarländischen Komponisten Hermann Kahlenbach. Komponiert zum 25-jährigen Bestehen des Jugendorchesters des Musikvereins Ommersheim, verwendete Kahlenbach in seiner Komposition einen schlichten Choral, den er in verschiedenen Rock-Stilen verarbeitete, angereichert mit einem Trompetensolo.

Die Überleitung zum nächsten Stück, dem „Tanz der Vampire“ in der Bearbeitung von Wolfgang Wössner, fällt da nicht sonderlich schwer. In dem Medley aus dem Erfolgsmusical von Jim Steinman werden verschiedenste Lieder des Rock und Pop verwendet. Das Medley lässt die Lieder in Bearbeitung für Blasorchester erklingen.

Kaum ist das Orchester beim Musical angelangt, schaut es mit dem nächsten Vortrag etwas weiter in die Vergangenheit zurück, und zwar auf die Anfänge dieser Musikrichtung. „Im weißen Rössl“ wird immer wieder mit den Heimatfilmen der 1950er- und 1960er-Jahre in Verbindung gebracht, doch eigentlich war es eine Operette im Berlin der 1930er-Jahre von Ralph Benatzky. Stefan Schwalgin bearbeitete die Lieder der Operette für Blasorchester. Eingebunden ist ein Gesangssolo. Zum Schluss des  Konzertes spielen die Musiker eines der vermutlich meist gespielten Werke der vergangenen 30 Jahre, die es im Bereich der sinfonischen Blasmusik überhaupt gibt. Mit „Oregon“ schuf Jacob de Haan ein Werk, das den Zuhörer auf eine  Zugfahrt durch den US-Bundesstaat Oregon mitnimmt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.