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FSV Sitzerath feiert die Einweihung seines neuen Kunstrasenplatzes

Fußball : Zur Einweihung gleich ein Tor-Festival

SG Wadrill-Sitzerath gewinnt erstes Spiel auf dem neuen Kunstrasen in Sitzerath mit 7:5.

„So einen großen Tag wie vor 20 Jahren haben wir heute wieder“, freute sich Heribert Feid, der Vorsitzende des FSV Sitzerath, bei der Einsegnung des neuen Kunstrasens im Erkerstadion. Vor zwei Jahrzehnten war der alte Braschenplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut worden. Seitdem war er eine schmucke Sportanlage für den Verein, der allerdings zwei Jahre später einen Niedergang von der Landesliga (damals zweithöchste Liga im Land) bis in die Kreisliga nehmen musste. Zudem wurde der Platz aber immer schlechter, letztendlich war er nicht mehr bespielbar.

Den neuen Belag nannte Feid nicht nur ein tolles nachträgliches Geschenk zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2020. Auch für die heutige Spielgemeinschaft des Vereins mit dem FC Wadrill bietet der Platz, zusammen mit dem Naturrasen in Wadrill, beste Voraussetzungen für den Spielbetrieb.

Bürgermeister Franz Josef Barth gratulierte zum Jubiläum mit einem Ballgeschenk und dankte dem Verein für sein 100-jähriges Engagement im Sinne einer guten Dorfgemeinschaft. „Ein Ball ohne Platz ist nicht viel wert, also haben Gemeinderat und Verwaltung auch noch einen Platz geschenkt zum Jubiläum – zwar mit einjähriger Verspätung, was aber die Freude nicht mindern sollte“, sagte der Verwaltungschef. Erfreut gab er bekannt, dass die kalkulierten Kosten von 311 195 Euro nicht gänzlich in Anspruch genommen werden mussten, was bei öffentlichen Vorhaben wohl eher selten festzustellen sei. Ein Pflegegerät für den Platz konnte daher mit angeschafft werden. Von der Sportplanungskommission und vom Sportministerium wurde das Projekt mit jeweils 60 000 Euro bezuschusst.

Das erste Meisterschaftsspiel einen Tag später für die Verbandsliga-Truppe der SG endete mit einem 7:5 -Erfolg über den SV Losheim. Die SG belegt danach Tabellenplatz zwei. „Der neue Platz hat damit seine Bewährungsprobe gut bestanden. Weitere gegnerische Mannschaften werden diese Heimstärke ebenfalls zu spüren bekommen“, gab sich Vereinschef Feid äußerst zufrieden.