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Frauengemeinschaft Sitzerath spendet 500 Euro an den Wünschewagen

Spende übergeben : Frauengemeinschaft unterstützt Wünschewagen

Katholischen Frauengemeinschaft Sitzerath überreicht Spendenscheck an Vertreter des Projektes „Wünschewagen“. Geld stammt aus Weihnachtsmarkt-Erlös.

Das Leitungsteam der Katholischen Frauengemeinschaft Sitzerath, Ruth Berg und Ute Lang, überreichte kürzlich einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an den Vertreter des Projektes „Der Wünschewagen“, Jürgen Müller.

Wie ein Sprecher berichtet, war Müller mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes, Landesverband Saarland (ASB), nach Sitzerath gekommen, um den Vorstandsfrauen das Fahrzeug, das der Aktion seinen Namen gab, und die Arbeit des Projektes vorzustellen. Die Spende resultiert aus dem Erlös des Sitzerather Weihnachtsmarktes, an dem sich die Frauengemeinschaft seit Gründung beteiligt. Schon seit vielen Jahren unterstütze die Frauengemeinschaft soziale, karitative und kirchliche Einrichtungen, wie die Lebenshilfe, das Kinderhospiz, die Hilf-Mit-Aktion der Saarbrücker Zeitung oder die Katholische Kirchengemeinde Sitzerath. In diesem Jahr hatten sich die Frauen für den Wünschewagen entschieden.

Noch einmal das Meer sehen, ein letztes Mal die Lieblingsband erleben oder mit dem Lieblingsfußballverein im Stadion fiebern – die ASB-Wünschewagen machen solche Erlebnisse möglich. Der Wünschewagen sei ins Leben gerufen worden, um Menschen am Ende ihres Lebens einen letzten Wunsch zu erfüllen. Inzwischen fahren die Wünschewagen ihre Passagiere bundesweit zu einem Ziel ihrer Wahl. Das Projekt werde rein ehrenamtlich getragen und ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Fahrten sind für die Passagiere und Begleit-Personen kostenlos. Der Wünschewagen sei gezielt auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt: spezielle Stoßdämpfer, eine Musikanlage sowie ein harmonisches Konzept aus Licht und Farben verschönern die Reise. Eine Rundum-Verglasung biete einen Panorama-Blick auf die Umgebung. Zugleich verfügten alle Wünschewagen über eine moderne notfallmedizinische Ausstattung, damit das ASB-Team im Notfall medizinische Hilfe leisten kann. Mindestens ein Rettungssanitäter sei immer im Wagen.

Der Vertreter des ASB, Jürgen Müller, bedankte sich bei der Frauengemeinschaft für ihre großzügige Unterstützung und versicherte, dass die Spende gut angelegtes Geld für viele Hilfesuchenden sei.