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Feuerwehr muss zu einem Zimmerbrand in Nonnweiler ausrücken

Dank Nachbars Hilfe : Zimmerbrand in Nonnweiler geht glimpflich aus

Am Freitagnachmittag bemerkten Jugendliche das Feuer und verständigten sofort die Feuerwehr.

Schnellem Handeln Jugendlicher und beherzter Nachbarschaftshilfe ist es zu verdanken, dass ein Zimmerbrand am Freitagnachmittag glimpflich ausgegangen ist. Wie Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer berichtet, sind seine Kollegen gegen 15.19 Uhr alarmiert worden. Es ging zu einem Mehrfamilienhaus im Nonnweiler Mühlenweg.

Dort hatten jugendliche Bewohner ein Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und dann das Gebäude verlassen. Auch sonst befand sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kein Bewohner mehr im Haus. „Ein Nachbar, der das Geschehen mitbekommen hatte, kam zur Hilfe“, berichtet Schäfer. Er versuchte zu löschen und konnte somit den Brand eindämmen.  „Die Feuerwehr musste letztlich nur noch Nachlöscharbeiten übernehmen“, schildert Schäfer. Außerdem befreite sie die betroffenen Bereiche vom Rauch und kontrollierte mit einer Wärmebildkamera, ob sich nicht doch noch irgendwo Glutnester befanden.

„Dem vorbildlichen Handeln der Jugendlichen und dem beherzten Eingreifen des Nachbarn ist es zu verdanken, dass größerer Schaden abgewendet werden konnte und das Haus weiterhin bewohnbar bleibt“, lobt der Kreisbrandinspekteur.

Vier Jugendliche seien vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht worden. Es habe jeweils der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestanden.

Über Brandursache und Schadenshöhe konnte Schäfer keine Angaben machen. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.

Im Einsatz waren:Löschbezirke Nonnweiler, Bierfeld, Otzenhausen, Sitzerath, Primstal (Einsatzleitwagen), zwei Rettungswagen, Notarzt sowie die Polizei.