Feuerwehr in Kastel ist personell gut aufgestellt

Feuerwehr in Kastel ist personell gut aufgestellt

Kastel. Rund 1400 Arbeitsstunden leisteten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Kastel im Jahr 2008. Hinzu kommen 244 Stunden in zehn Einsätzen. Neben vier Brandeinsätzen und einer Personenrettung waren auch mehrere technische Einsätze abzuarbeiten. Gemeinsam mit den Nachbarlöschbezirken rückte man im Mai zur Primstalbrücke bei Nonnweiler aus

Kastel. Rund 1400 Arbeitsstunden leisteten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Kastel im Jahr 2008. Hinzu kommen 244 Stunden in zehn Einsätzen. Neben vier Brandeinsätzen und einer Personenrettung waren auch mehrere technische Einsätze abzuarbeiten. Gemeinsam mit den Nachbarlöschbezirken rückte man im Mai zur Primstalbrücke bei Nonnweiler aus. Hier war auf der Autobahn Dieselkraftstoff ausgelaufen. Dieser hätte über das Entwässerungssystem der Brücke die darunter fließende Prims verunreinigt, was durch die Einsatzkräfte aber rechtzeitig verhindert werden konnte. Mittels mehrerer Tanklöschfahrzeuge wurde das Entwässerungssystem sorgfältig gespült, und der unten ankommende Kraftstoff konnte vor Erreichen des Gewässers aufgenommen und abgetragen werden. Gut besucht wurden die laut Dienstplan 2008 anberaumten Übungen und Schulungen. Dies berichtete Löschbezirksführer Sascha Jung in der Jahreshauptversammlung. Dazu konnte er neben Bürgermeister Hans-Uwe Schneider und der Ersten Beigeordneten Brigitte Heck auch den Kreistagsabgeordneten Dr. Magnus Jung und den stellvertretenden Ortsvorsteher Helmut Backes begrüßen. Die beiden Betreuer der Jugendfeuerwehr, Sebastian Hock und Sebastian Meyer, sind seit Frühjahr 2008 Inhaber der Jugendleiter-Card (Juleika), die sie als qualifizierte Mitarbeiter in der Jugendarbeit ausweist. Aus der Nachwuchsorganisation des Löschbezirks wurden Thorsten Dewes, Harald Eichler, Florian Junk und Cedric Latz in den aktiven Dienst übernommen. Ihnen schloss sich Marcel Jost als Neuzugang an. Gemeinsam mit Sven Feldpausch und Markus Neuses konnten sie im Herbst ihre Grundausbildung erfolgreich abschließen. Damit hat sich die Zahl der Aktiven innerhalb eines Jahres von 28 auf 33 erhöht und liegt nun deutlich über der laut Brandschutzbedarfsplan geforderten Mindeststärke (1/27). Diese hervorragende personelle Entwicklung, so Bürgermeister Hans-Uwe Schneider, gebe Anlass, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Trotz des demografischen Wandels sei die Feuerwehr in der Gemeinde Nonnweiler nach wie vor gut aufgestellt. Zwei Mädchen und zwölf Jungen sind in der Kasteler Jugendfeuerwehr, die vom 19. bis 21. Juni ihr 20-jähriges Bestehen feiern wird. red