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Feilschen am Fuße des Keltenrings

Feilschen am Fuße des Keltenrings

Otzenhausen. Rudolf Lauterbach aus Saarbrücken hat im vergangenen Jahr auf dem Marktplatz in Otzenhausen schon zum zehnten Mal sein breites Angebot "kreuz und quer durch den Trödelgarten" offeriert. Sein Sortiment: Antiquitäten, Schmuckstücke, Gemälde, Geigen, Gebrauchtwaren und Kleinkram der verschiedensten Art

Otzenhausen. Rudolf Lauterbach aus Saarbrücken hat im vergangenen Jahr auf dem Marktplatz in Otzenhausen schon zum zehnten Mal sein breites Angebot "kreuz und quer durch den Trödelgarten" offeriert. Sein Sortiment: Antiquitäten, Schmuckstücke, Gemälde, Geigen, Gebrauchtwaren und Kleinkram der verschiedensten Art. Immer ist Lauterbach, der in seinem schicken Trapper-Look schon zum lebenden Inventar des Trödelmarktes gehört, aus dem Hochwald zufrieden heimgefahren. Schon vor Jahresfrist hat er auch für 2009 sein aktives Mitmachen beim geschäftlichen Freiluft-Treiben in Otzenhausen angekündigt. So ist er nun zum elften Mal hier im Trödler-Ausstellungsverzeichnis registriert. 2008 standen an beiden Markttagen mehr als 120 Aussteller in der Anbieterliste.Noch mehr Aussteller "In diesem Jahr werden es eher mehr als weniger sein", ist Organisator Gerold Conrad von der Angelsportgemeinschaft nach den bisherigen Anfragen und Anmeldungen optimistisch. Käufer und Verkäufer kommen aus den saarländischen und aus den rheinland-pfälzischen Nachbarorten. Das Feilschen und Handeln in Otzenhausen hat immer Konjunktur. Damit kann man oft einige Euro an Preisnachlass erwirken. Diese Art des Geschäftemachens erfreut sich bei Gebern und Nehmern großer Beliebtheit. Am Fuße des Keltenrings gilt auch in diesem Jahr das Prinzip, nach dem die kommerziellen Händler vom Geschehen ausgeschlossen sind. Die Trödler-Tradition gibt eine andere Marschroute vor. An die muss man sich auch in Otzenhausen halten.Erlös für die Prims-Fischer Die Adresse für den Einsatz des Gewinns bleibt für die Angelsportgemeinschaft gegenüber den vergangenen Jahren unverändert: Er wird auch diesmal in die ASG-Fischanlagen im Primstal zwischen Otzenhausen und Nonnweiler investiert. "Dort ist noch viel Arbeit zu leisten", heißt es aus Kreisen der Veranstalter. Fachliche und handwerkliche Aufgaben stehen an. "Mähen und Saubermachen sind wichtig für die Pflege der Anlage. Das gilt sowohl für den Nonnweiler Fischweiher als auch für den von uns gepachteten Streckenabschnitt der Prims. Auch der Fischbesatz muss immer stimmen", erläutert Gerold Conrad die Aufgabenvielfalt. Um dafür beim Trödeln genug Kasse machen zu können, soll am nächsten Samstag und Sonntag die Sonne über dem Hochwald scheinen. Am Samstag ist der Trödelmarkt Nummer 15 von neun bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag ab neun Uhr bis in den frühen Abend. An diesem zweiten Tag wird ab 10.30 Uhr zum Frühschoppen auf den Marktplatz eingeladen. Ab zwölf Uhr wird Mittagessen angeboten. Ab 15 Uhr steht zum Marktfinale die Kombination Kaffee, Kuchen und Dämmerschoppen auf der Trödel-Tagesordnung. wb