Es geht voran im Münzbachtal

Otzenhausen. Um insgesamt acht Hektar Fläche wurde das Gewerbegebiet Münzbachtal bei Otzenhausen in den Jahren 2004-2006 erweitert. Zudem erhielt das Gewerbegebiet eine direkte Anbindung an die A1. Insgesamt kosteten die Baumaßnahmen 6,9 Millionen Euro. Ein Teil davon wurde mit EU-Fördergeldern finanziert

Otzenhausen. Um insgesamt acht Hektar Fläche wurde das Gewerbegebiet Münzbachtal bei Otzenhausen in den Jahren 2004-2006 erweitert. Zudem erhielt das Gewerbegebiet eine direkte Anbindung an die A1. Insgesamt kosteten die Baumaßnahmen 6,9 Millionen Euro. Ein Teil davon wurde mit EU-Fördergeldern finanziert. "Von der Technik her sind wir im Münzbachtal auf dem neuesten Stand", erklärt Nonnweilers Bürgermeister Hans-Uwe Schneider (CDU). Beste Voraussetzungen also für Firmen, sich im Nonnweiler Gemeindeteil anzusiedeln. Und genau dies tun jetzt die Unternehmen. Schon vor einiger Zeit ließ sich Arno Haupenthal, der Spezialbleche, beispielsweise für Fahrzeuge anbietet, im Münzbachtal nieder. Nun fand der Spatenstich für einen weiteren Neubau im Gewerbegebiet statt. Björn Schorr aus Kastel errichtet dort eine zwölf mal 16 Meter große Halle, in der er schon Ende des Jahres alles für den technischen Industriebedarf anbieten will. "Von Schrauben über Elektrowerkzeuge und hochwertigen Werkzeugen für Handwerker wird es dort alles geben", erklärt der 26-jährige Jungunternehmer. Gemeinsam mit Nonnweilers Bürgermeister Hans-Uwe Schneider, dem Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land, Armin Fechler, und Otzenhausens Ortsvorsteher Guido Giebel machte er den ersten Spatenstich. Diese Baumaßnahme wird aber bei weitem nicht die letzte im Gewerbegebiet Münzbachtal sein. "Mit zwei weiteren Investoren sind wir uns bereits einig, mit einem weiteren sind wir in Verhandlungen", berichtet Bürgermeister Schneider.Das besondere am Gewerbegebiet Münzbachtal: Die 7,4 Hektar Fläche, die noch zur Bebauung frei sind, sind nicht parzelliert. "So können wir die Flächen genau nach den Bedürfnissen der einzelnen Interessenten anpassen", erklärt Schneider.