Er trifft und trifft und trifft

Theley. Händeschütteln und Verabschieden war am Mittwochabend Trumpf in Theley. Denn trotz aller Konkurrenz hat die Lokalrivalen VfB Theley und VfL Primstal doch viel verbunden - nicht nur die Zugehörigkeit zur Fußball-Verbandsliga

Theley. Händeschütteln und Verabschieden war am Mittwochabend Trumpf in Theley. Denn trotz aller Konkurrenz hat die Lokalrivalen VfB Theley und VfL Primstal doch viel verbunden - nicht nur die Zugehörigkeit zur Fußball-Verbandsliga. "Ich habe Theleys Trainer Heiko Wilhelm schon vor dem Spiel gratuliert", erzählt Lalla, doch milde stimmte diese nett gemeinte Geste die Gegenseite nicht. Sie brachte Theley auch nicht aus dem Rhythmus - eher im Gegenteil: Der VfL hält nach dem 4:0-Heimsieg gegen den Lokalrivalen VfL Primstal weiter Meisterschafts-Kurs. Bei noch zwei ausstehenden Spielen ist der Vorsprung gegenüber dem direkten Verfolger FV Lebach auf sechs Punkte angewachsen. Wie schon fünf Tage zuvor beim 2:0-Sieg gegen den ASC Dudweiler war es erneut Mario Dewes, der Theley quasi im Alleingang zum Sieg schoss: Gleich drei Mal lochte der VfB-Stürmer ein (34., 48. und 53. Spielminute). "Mario war immer zur Stelle", lobte VfL-Trainer Nicola Lalla den Torinstinkt von Dewes. Aber er kritisierte auch die Unkonzentriertheit seiner Mannschaft: "Sämtliche Gegentore waren nicht herausgespielt, sondern fielen nach einer Aneinanderkettung individueller Fehler unserseits", sagte Lalla. Und: "Ich bin enttäuscht. Dass wir spielerisch nicht mithalten können, war klar. Aber wir hatten uns vorgenommen, kämpferisch Paroli zu bieten. Davon habe ich wenig gesehen." Jochen Ernst, Lallas Trainerkollege beim VfL Primstal, lobte vor allem die Theleyer Abwehr-Reihe: "Wenn man sieht, dass wir mit 48 Gegentoren mit die wenigsten haben, ist Theley mit nur 23 noch einmal Welten entfernt." Lalla glaubt daher auch, "dass der VfB die Klasse hat, nächstes Jahr die Saarland-Liga zu halten. Es wird für jeden schwer, in Theley zu gewinnen." An diesem Sonntag empfängt Primstal die SG Schwemlingen (16.45 Uhr), Theley muss ab 15 Uhr beim SV Karlsbrunn ran und könnte dort schon bei einem Unentschieden die Sektkorken knallen lassen. tog