Ein Einblick in schöne Gärten

Schwarzenbach. Besonders erfreulich war in diesem Jahr das Echo auf die Einladung zum "Offenen Gartentor" bei Georg Dhom am Webersberg in Schwarzenbach. Allein am Pfingstsamstag fanden über 50 interessierte Besucher den Weg zu dem idyllisch gelegenen, sonst der Allgemeinheit nicht zugänglichen Garten

Schwarzenbach. Besonders erfreulich war in diesem Jahr das Echo auf die Einladung zum "Offenen Gartentor" bei Georg Dhom am Webersberg in Schwarzenbach. Allein am Pfingstsamstag fanden über 50 interessierte Besucher den Weg zu dem idyllisch gelegenen, sonst der Allgemeinheit nicht zugänglichen Garten. Der "Tag des offenen Gartentors" geht zurück auf die Initiative des Landesverbandes Saar-Mosel der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftspflege. Diese will damit Einblick in schön angelegte und fachkundig gepflegte Gärten geben. Informieren, Inspirieren oder einfach nur Genießen war auch das Ziel von Gastgeber Georg Dhom. Seit über 30 Jahren wohnt er in dem von seinem Vater errichteten Anwesen. Mit 2000 Quadratmetern hat der Garten eine respektable Größe. Mit der Zeit habe er sein Aussehen verändert, dabei aber seinen in Jahrzehnten gewachsenen Charme bewahrt, erzählte der Gastgeber auf entsprechende Fragen. Walther und Gisela Jung aus Zweibrücken kennen den Garten gut und haben seine Entwicklung in guter Erinnerung. Gemeinsam mit Renate Löbbert spazierten sie durch den am Hang liegenden Garten und ließen sich zeigen, was den Besuch im Frühling besonders schön macht. "Hier, schnuppern Sie mal", sagte der Gastgeber und hielt Blüten des echten und des falschen Storchenschnabels in der Hand. Schön anzusehen waren beide, aber der echte Storchenschnabel roch angenehmer. Liebhaber von Jasmin finden im Garten bei Georg Dhom schöne und angenehm duftende Sträucher, auch Rhododendron ist in dem großen Garten anzutreffen. Wie die schon erwähnten Besucher fanden auch Gerhard und Ute Herz großen Gefallen am Dhom'schen Garten. Gemeinsam war den Gästen, dass sie die sehr behutsam ausfallenden Eingriffe des Besitzers in den Garten vorbildlich fanden. So zeichne sich der Garten durch einen wunderschönen Bestand alter Bäume aus. Diese täten nicht nur dem Erscheinungsbild gut, sondern sorgten für ideale Lichtverhältnisse. Für die Pflege und die Gestaltung bekam Georg Dhom, der beruflich als Landschaftsplaner tätig ist, aus diesem Grund viel Anerkennung. Besonders dass er die Pflege seines Gartens nicht hauptsächlich mit Metermaß und Säge vornimmt, sondern der natürlichen Entwicklung viel Spielraum gibt, fand bei den Besuchern Gefallen. Gefragt wurde aber auch nach den Plastiken, die im Garten von Georg Dhom aufgestellt sind. Sie stammen von Wolfgang Raber aus Quierschied und sind aus Metall gefertigt. Seit ihrer Aufstellung sind sie in gewisser Hinsicht selbst ein Teil des Dhom'schen Gartens geworden.