Drittes Gipfeltreffen für Primstal

Drittes Gipfeltreffen für Primstal

Kreis St. Wendel. 0:1 in Steinbach, 0:2 in Thalexweiler: Zwei Mal zog der VfL Primstal bislang auswärts in Spitzenspielen den Kürzeren. Welche Lehren hat der Tabellenführer daraus vor dem Topspiel in Bildstock (Sonntag, 15 Uhr) gezogen? "Es hapert nach Ballverlusten an der unbedingten Bereitschaft, nach hinten mitzuarbeiten", meint VfL-Trainer Lothar Pesch

Kreis St. Wendel. 0:1 in Steinbach, 0:2 in Thalexweiler: Zwei Mal zog der VfL Primstal bislang auswärts in Spitzenspielen den Kürzeren. Welche Lehren hat der Tabellenführer daraus vor dem Topspiel in Bildstock (Sonntag, 15 Uhr) gezogen? "Es hapert nach Ballverlusten an der unbedingten Bereitschaft, nach hinten mitzuarbeiten", meint VfL-Trainer Lothar Pesch. Das aber ist unbedingt nötig. "Wir haben es ja erlebt: In einem Spitzenspiel wird jeder Fehler in der Defensivarbeit bestraft", weiß Pesch.Peschs Problem: Durch den Ausfall von Kapitän Tobias Zimmer (beruflich in den USA) muss er eine zentrale Position neu besetzen. Ein Routinier soll es nun richten. "Andreas Finkler kann im defensiven Mittelfeld seine Erfahrung einbringen", hat sich der Trainer entschieden.

Den Gegner Bildstock hat Pesch in der Tabelle durchaus soweit vorne erwartet. Der Aufsteiger gewann am vergangenen Spieltag in Thalexweiler mit 4:1 und sorgte somit für einen Paukenschlag. "Da können wir uns schon auf etwas gefasst machen", sagt er. Doch seine Mannschaft habe in jedem Fall die Qualität und das Offensivpotenzial, um in Bildstock was zu holen. "Es kommt viel auf die Einstellung jedes einzelnen Spielers an", meint der Trainer.

Im Saarlandpokal hat es schon einmal gepasst. Der VfL zog in die nächste Runde ein. Jan Morsch, Lukas Biehl und Steffen Haupenthal trafen beim 3:1-Sieg in Hofeld. Dagegen flog der FC Freisen mit 0:2 beim Bezirksligisten SV Hirzweiler-Welschbach aus dem Wettbewerb. "Es war ziemlich bitter und ernüchternd", gab FCF-Trainer Marko Heinrich unmittelbar nach dem Abpfiff zu. Allerdings sei es bezeichnet für die momentane Situation. "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt", sagt Heinrich. An diesem Sonntag (15 Uhr) muss das Liga-Schlusslicht gegen den Zwölften Einöd-Ingweiler gewinnen. "Es ist dieselbe Ausgangsposition wie vor zwei Wochen gegen Humes", meint Heinrich. Mit einem Sieg könne man den Gegner in der Tabelle überholen. Damals gewann der FC Freisen mit 4:2. "Von daher ist das Spiel für uns ganz, ganz wichtig", fordert er die volle Konzentration.

Theley: Amann ist wieder fit

Der Liga-Siebte VfB Theley will sich mit einem Heimsieg gegen den VfB Hüttigweiler (Sonntag, 16.30 Uhr) vorne im Klassement einnisten. "Wir wollen mit schnellem Spiel ohne viel Kontakte die Defensive der Gäste über die Außen knacken", lautet der Marschplan von Theleys Spielertrainer Georg Amann. Wieder einsatzbereit ist Amanns Mittrainer Kai Schäfer nach seiner Verletzung. Dagegen fällt Dominik Trein (Bänderriss in der Schulter) voraussichtlich bis zur Winterpause aus. frf