Doppelt Pesch in Primstal

Primstal. Wenn am Sonntag Pesch auf Pesch trifft, ist Derby-Zeit im Primstaler Allerswaldstadion: Um 14.30 Uhr empfängt Fußball-Verbandsligist Primstal die SG Noswendel/Wadern. Pesch gehabt, das gilt zunächst einmal für den VfL, denn dort ist der Name wohl für alle Zeiten in Stein gemeißelt - auch wenn er derzeit den Liga-Konkurrenten SG Noswendel/Wadern trainiert

Primstal. Wenn am Sonntag Pesch auf Pesch trifft, ist Derby-Zeit im Primstaler Allerswaldstadion: Um 14.30 Uhr empfängt Fußball-Verbandsligist Primstal die SG Noswendel/Wadern. Pesch gehabt, das gilt zunächst einmal für den VfL, denn dort ist der Name wohl für alle Zeiten in Stein gemeißelt - auch wenn er derzeit den Liga-Konkurrenten SG Noswendel/Wadern trainiert. Lothar Pesch stammt aus Primstal und war viele Jahre im Allerswald als Spieler und Trainer tätig. Und noch immer ist er seinem Heimatverein eng verbunden, wie ein Blick auf das Mannschaftsfoto der A-Jugend beweist. Dort steht der Mann mit dem Oberlippenbart in der mittleren Reihe ganz links außen: Pesch ist Trainer der A-Jugend des VfL. Dort könnte auch sein Sohn Marc noch spielen, hätte der Abwehrspieler in der jüngeren Vergangenheit nicht durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Weshalb er zu Beginn der Runde in die erste Mannschaft befördert wurde. Nun treffen Vater und Sohn zum zweiten Mal in dieser Spielzeit aufeinander. Das erste Duell konnte Marc mit seiner Mannschaft für sich entscheiden: Mit 1:0 endete das Hinspiel aus Sicht der Primstaler, die sich am Sonntag mit einem weiteren Dreier näher an die Tabellenspitze heranarbeiten wollen. Der VfL hat bislang 34 Zähler eingefahren und rangiert auf dem achten Platz. Eher nach unten schauen muss hingegen Noswendel, das mit 24 Punkten auf Rang 14. liegt. Personell entspannt sich die Lage beim VfL-Mittelfeldmotor Tobias Zimmer hat seine Fußverletzung auskuriert und könnte gegen die SG wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Auch Stürmer Timo Breuer dürfte am Sonntag einsatzfähig sein. tog