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Die Garten- und Naturfreunde Sitzerath blickten auf 2019 zurück

Rücklick auf 2019 : Schunk bleibt Chef der Sitzerather Gartenfreunde

Manfred Schunk bleibt Vorsitzender der Garten- und Naturfreunde Sitzerath. Er wurde während der Jahreshauptsitzung des Vereins einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter wurde Jürgen Schulz. Das teilt ein Sprecher des Vereins mit.

Weiter gehören dem Vorstand an: Wolfgang Trampert (Schriftführer), Reinhard Scherer (Kassierer), Albert Paulus (Ehrenmitglied), Alfred Schmitt, Anton Sänger, Edgar Seimetz, Hans-Jürgen Paulus, Heinz Meier, Michael Schmitt, Stefan Schmitt, Walter Seimetz (alle Beisitzer), Rudolf Lukas, Julian Paulus (Beide Kassenprüfer).

Während  der Mitgliederversammlung im Kelterhaus blickten die Gartenfreunde auf das vergangene Jahr zurück. Der Vorsitzende Manfred Schunk trug seinen ausführlichen Tätigkeitsbericht vor. Der Jahreslauf begann mit einem Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis. Im Sommer wurde eine Blühwiese in der Streuobstwiese angelegt. Der Landkreis St. Wendel hatte die verschiedenen Samen zur Verfügung gestellt. Die notwendigen Vorarbeiten erbrachte der Verein in Eigenleistung. Zeitgleich wurde auch ein Insektenhotel gebastelt und aufgestellt.

Am Familientag und der damit verbundenen Wanderung um Sitzerath im Juni nahmen 102 Personen teil. Anlässlich des Erntedankfestes wurde wieder ein Erntealtar in der Kirche hergerichtet. Wie in all den Jahren zuvor beteiligte sich der Verein am Sitzerather Weihnachtsmarkt mit heißem Viez und Schnäpsen sowie am Sitzerather Aktionstag. Die Garten- und Naturfreunde boten auch regelmäßig am letzten Sonntag im Monat einen Grünen Stammtisch an. Dort wurden aktuelle Themen des Obst - und Gartenbaus besprochen. Die Garten- und Naturfreunde pflegen das Umfeld des Kelterhauses, einige Streuobstwiesen sowie die Verkehrsinsel am Dorfplatz

Kassenwart Reinhard Scherer trug einen ausführlichen Kassenbericht mit einem guten Kassenstand vor. Die Kassenprüfer bestätigten ihm eine ordnungsgemäße und übersichtliche Kassenführung. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Entlastung und Wahl des Vorstandes, die Wahl der Kassenprüfer sowie eine notwendige Satzungsänderung.

Die Satzung von 1995 wurde insbesondere nach den Vorschriften für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung neu gefasst. Auch beim Zweck und den Aufgaben des Vereins sowie in den Festlegungen bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke wurde eine Anpassung vorgenommen. Die neue Satzung wurde einstimmig beschlossen.

Vereinschef Manfred Schunk gab anschließend einen ausführlichen Überblick über die geplanten Aktivitäten im aktuellen Jahr. Demnach soll es wieder ein Nagelschmiedefest geben. Das Fest wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nonnweiler organisiert. Der Verein hoffe laut Sprecher auf einen guten Kelterbetrieb; außerdem werde bei einer guten Zwetschenernte wieder Laxem gekocht, kündigt der Verein an. Sitzeraths Ortsvorsteherin Lieselene Scherer dankte den Mitgliedern der Garten- und Naturfreunde für ihre Arbeit für die Natur als auch für das Engagement im Sitzerather Vereinsleben.