Schule: Die ersten Blicke in die Berufswelt

Schule : Die ersten Blicke in die Berufswelt

Gemeinschaftsschüler berichteten über ihre Erfahrungen im beruflichen Praktikum.

(red) „Ja, ich könnte mir gut vorstellen, dass ich diesen Job später einmal mache.“ Dieser Satz fiel in der gut besuchten Mehrzweckhalle in Primstal des Öfteren an. Denn dort berichteten Schüler der Gemeinschaftsschule Türkismühle/Primstal von ihren Erfahrungen in der Berufswelt. Die Jugendlichen aus der achten Klassenstufe hatten drei Wochen Betriebspraktikum hinter sich gebracht und die Schüler aus der neunten Klasse kurz zuvor ein halbes Jahr des berufsorientierten Schultages („BoDo“) beendet. In dieser Zeit hatten sie jeden Donnerstag in einem Praktikumsbetrieb verbracht anstatt in Primstal die Schulbank zu drücken.

Mit Kindern in der Kita arbeiten, Werkzeuge herstellen, auf dem Bauernhof mit anpacken – oder vielleicht doch lieber am PC im Büro Verwaltungstätigkeiten erledigen? „Die Palette der vorgestellten Möglichkeiten war breit gefächert“, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Vom Theater als Arbeitsplatz über die Tätigkeit im Autohaus bis zu Gesundheitsberufen war alles dabei, was den Neigungen der jungen Leute gerecht wurde. „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, mit diesem Kafka-Zitat begrüßten Christine Birtel und Michael Kockler von der Standortleitung der Gemeinschaftsschule Türkismühle/Primstal die Gäste. Dann stellten mehrere Schüler ihre Erfahrungen in Bühnenpräsentationen vor. Alle Teilnehmer hatten Stände zu der jeweiligen Berufsbranche aufgebaut, an denen sich andere Schüler und Besucher informieren konnten.

Mehr von Saarbrücker Zeitung