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Der Tatort in Bierfeld ist ein Streetbasketball-Platz Basketballfeld wird zum Tatort

Der Tatort in Bierfeld ist ein Streetbasketball-Platz Basketballfeld wird zum Tatort

Bierfeld. Ein Basketballfeld zum Toben und Spielen, das war der Wunsch vieler Kinder und Jugendlicher aus dem Nonnweiler Gemeindeteil Bierfeld. Bei Ortsvorsteher Hermann Maurer stieß der Nachwuchs des 550-Seelen-Ortes mit seinem Anliegen auf offene Ohren

Bierfeld. Ein Basketballfeld zum Toben und Spielen, das war der Wunsch vieler Kinder und Jugendlicher aus dem Nonnweiler Gemeindeteil Bierfeld. Bei Ortsvorsteher Hermann Maurer stieß der Nachwuchs des 550-Seelen-Ortes mit seinem Anliegen auf offene Ohren. Entstehen sollte das neue Spielfeld bei der Parkanlage an der Löster, die vor einigen Jahren mit viel Eigeninitiative der Bürger entstand. Eigeninitiative zeigten die Bierfelder Bürger auch bei der Errichtung des Basketballfeldes. Die Gemeinde stellte einen Korb auf, und für die Auslegung der Spielfläche mit Pflastersteinen sorgten die Bierfelder selbst. "Rund 20 ehrenamtliche Helfer haben an zwei Samstagen die Steine, die uns von der Gemeinde angeliefert wurden, verlegt", berichtet Ortsratsmitglied Karl-Heinz Peter. Zugange waren dabei Angehörige unterschiedlicher Generationen. "Wir hatten Arbeiter, die eher für ihre Enkelkinder mithalfen, aber auch viele Kinder und Jugendliche, die selbst an dem Platz mitbauten, wo sie nachher Basketball spielen wollen", sagte Peter. Er freute sich sehr über das Engagement seiner Mitbürger: "In einem kleinen Ort wie dem unseren ist Eigeninitiative einfach notwendig, um solche Pläne durchführen zu können", sagte das Ortsratsmitglied.Die Gesamtkosten für die Errichtung des Basketballspielfeldes betrugen rund 10000 Euro. Einen Großteil davon trug die Gemeinde Nonnweiler, es gab aber auch einen Zuschuss von 3000 Euro von der Initiative Tatort Dorfmitte des Saarländischen Umweltministeriums. Diese Initiative belohnt Projekte und Initiativen zur Belebung von Dorfmitten von Orten mit weniger als 3500 Einwohnern mit einer Förderung. "Dort, wo sich Dorfgemeinschaften engagieren, dort, wo das Dorfleben stimmt, beobachten wir, dass auch in schwierigen Zeiten, wenn wenig Geld da ist, Dörfer durchaus eine gute und vernünftige Perspektive haben - wenn viele mitmachen und sich für ihr Dorf einbringen", sagte Umweltminister Stefan Mörsdorf. Und genau dies ist ja in Bierfeld geschehen. Viele ehrenamtliche Helfer haben sich eingebracht, um den Ort voran zu bringen. Viele helfende Hände sind übrigens auch Bedingung für den Erhalt von Fördergeldern. Mindestens 15 ehrenamtliche Helfer müssen zusammen mindestens 200 Arbeitsstunden erbringen. Insgesamt wurden im Saarland bereits mehr als 50 Projekte im Rahmen der Aktion "Tatort Dorfmitte" gefördert.