1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nonnweiler

"Der Aufstieg wäre jetzt eine tolle Zugabe"

"Der Aufstieg wäre jetzt eine tolle Zugabe"

Güdesweiler/Fürth. "Wir haben unser Saisonziel, oben mitzuspielen, erreicht. Der Aufstieg wäre jetzt eine tolle Zugabe", sagt Roland Rohra, der Spielertrainer der SF Güdesweiler aus der Fußball-Kreisliga A Schaumberg. Am Ende der regulären Saison wurde seine Mannschaft Zweiter hinter Meister VfL Primstal II

Güdesweiler/Fürth. "Wir haben unser Saisonziel, oben mitzuspielen, erreicht. Der Aufstieg wäre jetzt eine tolle Zugabe", sagt Roland Rohra, der Spielertrainer der SF Güdesweiler aus der Fußball-Kreisliga A Schaumberg. Am Ende der regulären Saison wurde seine Mannschaft Zweiter hinter Meister VfL Primstal II. Dadurch haben die Sportfreunde jetzt die Möglichkeit, in einem Entscheidungsspiel gegen den Zweiten der Kreisliga A Weiselberg, den TuS Fürth, in die Bezirksliga St. Wendel aufzusteigen. Ausgetragen wird die Begegnung am Samstag um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des SV Baltersweiler.Dabei hätte Güdesweiler fast in letzter Sekunde die Teilnahme am Aufstiegsspiel noch verspielt. Am letzten Spieltag lag die Rohra-Elf nämlich beim TuS Nohfelden bis zehn Minuten nach der Pause mit 1:3 hinten. Hätten die SFG verloren, wären sie von der SG Neunkirchen-Selbach vom zweiten Platz verdrängt worden. Aber Güdesweiler gab noch einmal Gas und gewann am Ende mit 6:3. "Das war eine tolle kämpferische Leistung", lobte Rohra seine Mannschaft.Beobachter des 6:3-Erfolges der SF Güdesweiler war der Spielertrainer des Gegners, Bernd Kaufmann. Fürth hatte nämlich am Sonntag spielfrei und so konnte sich Kaufmann ein Bild von den Sportfreunden machen. "Eine sehr laufstarke Mannschaft. Das wird ein interessantes Spiel am Samstag. Ich denke, die Tagesform wird entscheiden", so Kaufmann. Aufpassen muss Fürth dabei vor allem auf den SFG-Spielertrainer Rohra, der mit 43 Treffern Torschützenkönig der Kreisliga A Schaumberg wurde. Ohnehin sind die Sportfreunde in der Offensive kaum zu halten. 147 Tore schoss die Mannschaft in den 34 Saisonspielen. Ähnlich stark ist aber auch die Fürther Offensive (144 Tore in 33 Spielen). Und Fürth hat sogar einen Torjäger, der noch öfter traf als Rohra. Karsten Brauchler durfte 45 Mal über Treffer jubeln.Allerdings könnte Brauchler im Entscheidungsspiel auf Sturmpartner und Spielertrainer Bernd Kaufmann verzichten müssen. Er fehlt seit einigen Wochen wegen eines Muskelfaserrisses. "Ich weiß noch nicht, ob es am Samstag geht", sagt Kaufmann. Neben dem Spielertrainer sind bei Fürth mit Thorsten Würtz und Matthias Bläß noch zwei weitere Leistungsträger angeschlagen. Güdesweiler kann dagegen personell aus dem Vollen schöpfen.Parallel zu den Vorbereitungen auf das Entscheidungsspiel laufen bei beiden Vereinen auch die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Während der Kader der SF Güdesweiler weitestgehend unverändert bleibt, wird sich Fürth mit vielen Neuzugängen verstärken. Als Spielertrainer kommt Marco Pohle (bis Oktober 2009 Trainer beim Verbandsligisten Svgg Hangard) zum TuS. Der bisherige Spielertrainer Kaufmann wird ihn im Trainerteam unterstützen. Als Neuzugänge stehen in Fürth bislang die Torhüter Dominik Hartmann (Svgg Hangard), Andreas Klein (SV Heinitz), die beiden Mittelfeldspieler Jan Lothschütz (Svgg Hangard II) und Roman Pitz (Jugend TuS Steinbach), sowie Stürmer Nuru Suleymana (Hangard II) fest. Eventuell gibt es noch zwei bis drei weitere Neue. sem