Mondfinsternis: Das St. Wendeler Land sieht blutrot

Mondfinsternis : Das St. Wendeler Land sieht blutrot

Es war ein Jahrhundert-Ereignis: Für 103 Minuten herrschte am Freitag eine totale Mondfinsternis. Die lockte viele Schaulustige zur Sternwarte Peterberg.

Menschen aus dem ganzen Saarland sind am Freitag auf den Peterberg gekommen, um die totale Mondfinsternis live mitzuerleben. Mit Decken, Picknick-Körben und Fotoapparaten ausgestattet, haben sie es sich auf den Wiesen rund um die Sternwarte gemütlich gemacht.

Dessen Team war den ganzen Abend damit beschäftigt, die Fragen der Schaulustigen zu beantworten. Die geplanten Vorträge seien so schnell ausgebucht gewesen, dass man habe improvisieren müssen. „Wir organisierten einen zweiten Referenten, um die Zahl der Vorträge zu verdoppeln und entschieden uns dafür, die Führungen in der Nordkuppel kostenlos anzubieten, um das große Interesse nicht durch einen zusätzlichen Kartenverkauf zu behindern“, heißt es auf der Webseite der Sternwarte. Zudem hätten zwei Referenten spontan weitere Vorträge unter freiem Himmel gehalten. „Als sich dann endlich nächtliche Dunkelheit über dem Peterberg breit gemacht hatte und gegen 22.30 Uhr der verfinsterte Mond über den Spitzen der Bäume zu sehen war, wurden schätzungsweise 500 bis 600 Besucher gemeinsam Zeuge dieses faszinierenden Schauspiels“, heißt es auf der Webseite der Sternwarte weiter. Dort wird auch berichtet, dass 159 783 Personen den Livestream der Mondfinsternis im Internet verfolgt haben, den das Team der Sternwarte zur Verfügung stellte.

Auch über der Basilika in St.Wendel war der Mond zu sehen. Foto: B&K/Bonenberger/

Weitere Infos zur Mondfinsternis auf dem Peterberg gibt es im Internet unter: www.sternwarte-peterberg.de.

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