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Besuch bei den Kelten und Rodeln zum Start

Besuch bei den Kelten und Rodeln zum Start

Nonnweiler Attraktionen sind ab diesem Wochenende wieder offen.

Passend zum Frühlingswetter wird am Samstag, 1. April, in der Gemeinde Nonnweiler die Freiluftsaison eingeläutet. Soll heißen, die beiden Tourismusattraktionen, das Freizeitzentrum Peterberg und der Keltenpark Otzenhausen, öffnen erstmals in diesem Jahr ihre Pforten. Bei Letzterem gibt es einige Neuerungen. Wie Bürgermeister Franz Josef Barth (parteilos) in der jüngsten Gemeinderatsitzung erläuterte, habe die Verwaltung anhand der Erfahrungen aus 2016 die Öffnungszeiten angepasst. In der zurückliegenden Saison war der Park von Montag bis Samstag, jeweils von 12 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab 1. April gelten nun neue Öffnungszeiten. Diese segneten die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig ab. Bis zum Saisonende am 29. Oktober können Besucher Donnerstag bis Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr den Keltenpark erkunden. An Sonn- und Feiertagen ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Sonderregelung greift in den Ferien. Dann ist der Besuch von Montag bis Samstag jeweils von 12 bis 17 Uhr möglich. Die Eintrittspreise bleiben übrigens wie gehabt: Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre 1,50 Euro, Kinder unter sechs Jahren dürfen kostenlos mit. Geändert wurde stattdessen die Definition einer Gruppe. Statt bislang 20 Personen reichen nun 15 Besucher, um von den Gruppenpreisen von zwei Euro pro Person bei Erwachsenen und 1,50 Euro pro Person bei Schulklassen inklusive Begleitung profitieren zu können.

Auch das Freizeitzentrums Peterberg, das am Samstag, 1. April, 13 Uhr, erstmals in diesem Jahr öffnet, war Thema der jüngsten Gemeinderatsitzung. Genauer gesagt dessen Wirtschaftsplan. Wie Barth erläuterte, rechnet der Eigenbetrieb der Gemeinde 2017 mit einem Fehlbetrag von 124 000 Euro. Durchschnittlich kommen 120 000 Besucher an 140 Betriebstagen im Jahr. Dieses Mal, so Barth, habe die Verwaltung vorsichtig mit 120 Betriebstagen gerechnet - mit Blick auf "das schlechte Jahr 2016". Investitionen stehen im Freizeitzentrum an: So soll die Talstation saniert und erweitert werden. Hierfür sind Kosten von 130 000 Euro veranschlagt. Der Eigenbetrieb rechnet mit Zuschüssen von Land und Kreis in Höhe von 117 000 Euro.

Ebenfalls ein Punkt im Wirtschaftsplan des Freizeitzentrums: die Alm. Das Gebäude steht seit Herbst 2015 leer. Jetzt sind 30 000 Euro für dessen Abriss eingeplant. Ganz zum Missfallen der CDU. Deren Fraktionssprecher Christian Braun forderte daher, dass die Mittel gestrichen werden. Statt mit einem Abriss "unumkehrbare Tatsachen zu schaffen", wünschten sich die Christdemokraten "ein zu Ende gedachtes Konzept", und brachten eine mögliche Sanierung des Gebäudes ins Spiel. Bürgermeister Barth ließ über diesen Antrag abstimmen: 15 Ratsmitlieder waren dagegen, lediglich acht dafür. Konsequent lehnte die CDU-Fraktion daraufhin den Wirtschaftsplan des Freizeitzentrums ab, der aber mehrheitlich durchging.

 Mittagessenszeit im Keltenpark: Am 1. April beginnt die Saison. Dann können Besucher wieder das Leben von einst hautnah erleben. Archivfoto: B&K
Mittagessenszeit im Keltenpark: Am 1. April beginnt die Saison. Dann können Besucher wieder das Leben von einst hautnah erleben. Archivfoto: B&K

Öffnungszeiten der Sommerrodelbahn: mittwochs, donnerstags, freitags und samstags, jeweils 13 bis 18 Uhr. An Sonn- und Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr. Während der Hauptsaison, von Juli bis August, ist die Bahn täglich von 10 bis 18 Uhr in Betrieb.