Beleuchtung am Bahndamm

Besonders in der dunklen Jahreszeit war es auf einem Teil des Bahndammweges in Primstal wegen der fehlenden Beleuchtung zappenduster. Nun sind sechs Solarleuchten von der SPD-Ortsfraktion finanziert und aufgestellt worden. Ein Blick auf die erfolgreiche Arbeit des Einsatztrupps.

In den Abendstunden strahlt weithin das Fluchtlicht aus dem Primstaler Allerswaldstadion. Unterhalb von der Einfahrt des Sportplatzes bis zum Gewerbegebiet Mettnich war es bis vor Kurzem in den Abendstunden noch zappenduster auf dem Bahndammweg. Eine Beleuchtung fehlte. "Jahrelang wurde von beiden Fraktionen des Ortsrates eine Beleuchtung gefordert, die Anträge scheiterten regelmäßig wegen zu hoher Kosten", berichtet der Primstaler Ortsvorsteher Kurt Rech (SPD ).

13 Arbeitseinsätze

Der geteerte Bahndammweg, so erklärt Rech, sei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Er werde jedoch als Rad- und Wanderweg frequentiert. Zudem seien Besucher des Sportplatzes, des Naturbades und Sportler auf dem Teilstück unterwegs. "Der Rückweg nach dem Training erfolgte ab dem Herbst oft bei Dunkelheit", sagt Rech. Zur Selbsthilfe griff der Ortsrat deshalb in den Sparstrumpf. "Die finanziellen Mittel für die Anschaffung von Solarleuchten mit Dämmerungsschalter wurden einstimmig bewilligt", so der Ortschef.

Die SPD-Ortsfraktion habe die Materialbeschaffung und Montagearbeit übernommen. Vor den Sommerferien sind auf einer Länge von 600 Metern sechs Leuchten mit einer so genannten Peitschenhöhe von sechs Metern aufgestellt worden. "Mit einem Notstromaggregat haben wir die Betonmaschine in Gang gesetzt. Insgesamt 13 Arbeitseinsätze waren notwendig, bis die Leuchten gesessen haben", sagt Rech. Als nächstes Projekt soll der vom ehemaligen Bahndamm bis zum Kirmesplatz führende Fußweg neu geschottert und befestigt werden. "Wir wollen, dass die Menschen, die einen Rollator benutzen, vom Dorf aus unbeschwert bis zum Radweg kommen", so Rech. Überhaupt könnten Fußgänger über den Bahndammweg auf kurzem Weg vom Ortsteil Mettnich nach Mühlfeld gelangen, ohne sich der Gefahr des starken Durchgangsverkehrs im Ort auszusetzen.

Was die Forderung nach einer innerörtlichen Geschwindigkeitsreduzierung auf 40 Stundenkilometer betrifft, habe sich bislang nichts getan, teilt der Ortsrat mit. Diesbezüglich sei ein Antrag von der Gemeinde Nonnweiler an die Straßenverkehrsbehörde gestellt worden.

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