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Ausbildungsmesse in Primstal steigt am 12. September in Mehrzweckhalle

Lehrstelle gesucht? : Direkter Kontakt zu ausbildenden Betrieben

Trotz der Pandemie werden sich auch in diesem Jahr einige Betriebe auf der Ausbildungsmesse in der Primstaler Mehrzweckhalle vorstellen.

Fest steht: Das Coronavirus hat auch den Arbeitsmarkt gehörig durcheinander gewirbelt. Kurzarbeit, eingeschränkter Betrieb, Einsparungen, Stellenabbau. Das lässt auch den einen oder anderen Schüler sorgenvoll in die Zukunft blicken. Denn wie sieht es überhaupt mit den Ausbildungsplätzen aus?

Einen direkten Kontakt zu den Unternehmen aus der Region können  Jugendliche am Samstag, 12. September, von 10 bis 14 Uhr, bei der alljährlichen Ausbildungsmesse in der Primstaler Mehrzweckhalle knüpfen. Dann können Fragen zu den Ausbildungsmöglichkeiten und Einstellungsvoraussetzungen im Gespräch mit den Ansprechpartnern geklärt werden.

Pandemiebedingt hat die Realisation der Jobbörse kurzzeitig zur Disposition gestanden. Aber Bürgermeister Franz Josef Barth (SPD nahe) habe immer gesagt, „wenn es geht, müssen wir den Jugendlichen in der schwierigen Zeit die Möglichkeit bieten, dass sie mit den Betrieben zusammenkommen“, berichtet Frederic Löwen von der veranstaltenden Gemeinde Nonnweiler.

Die in diesem Jahr 16 teilnehmenden Betriebe sind fast alle aus der direkten Umgebung und haben freie Ausbildungsstellen für Absolventen mit Hauptschul- oder mittlerem Bildungsabschluss bis hin zum (Fach-) Abitur. „Gegenüber dem Vorjahr sind es fünf, sechs Unternehmen weniger“, erklärt Löwen. So sind die Nestlé Wagner GmbH, die Diehl Defence GmbH & Co. KG, die SaarGummi Service GmbH oder Center Parcs Bungalowpark Bostalsee GmbH dieses Mal nicht mit einem Stand vertreten. „Wir präsentieren trotzdem einen Querschnitt der Berufe, angefangen beim Handwerk, über den Finanzsektor bis hin zu Berufen im Pflege-, Sozial- oder IT-Bereich“, sagt Löwen.

Vertreten sind unter anderem die Theleyer Backes Bauunternehmung, die Berthold Kunrath GmbH, die Fissler GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach, die Europäische Akademie Otzenhausen und das Ministerium für Finanzen und Europa. Auch die Jugendberufshilfe des Landkreises St. Wendel steht den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Unentschlossene können sich auch über die Möglichkeiten von Praktika oder Bundesfreiwilligendienst informieren.

Um zur Ausbildungsmesse laden zu können, muss die Gemeinde die geforderten Auflagen der Landesregierung erfüllen – wobei aktuell 500 Personen bei Veranstaltungen in einem geschlossenen Raum erlaubt sind. „Mit den 16 Ständen nutzen wir die Quadratmeterzahl in der Mehrzweckhalle maximal aus. Zwischen den Ausstellern ist so genügend Abstand vorhanden, die Stände werden großzügig auseinander stehen“, erzählt Löwen.

Auf Unternehmensseite geht er von fünf, sechs Personen pro jeweiligem Stand aus. Die jugendlichen Bewerber plus Begleitpersonen werden im Einbahnstraßensystem durch die Mehrzweckhalle geschleust. „Wir werden den Weg mit Hinweisstreifen auf dem Hallenboden markieren“, informiert Löwen. Innerhalb der vierstündigen Dauer der Ausbildungsmesse geht er davon aus, dass sich der Durchlauf der Besucher gut verteilen werde. „Wie viele Jugendliche kommen, sehen wir dann erst am Tag der Veranstaltung und dann können wir immer noch entsprechend reagieren.“ Auch in Zeiten von Corona sei die Fortsetzung der Ausbildungsmesse in Primstal realisierbar, findet er. Ein diesbezüglich abgestimmtes Hygienekonzept sei derzeit noch in der Bearbeitung.