Aus Alt wird Neu nach 30 Jahren

Nonnweiler. Die Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Nonnweiler feierte das 35-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Übergabe des neuen Gerätewagens "GW Logistik". Dazu waren zahlreiche Ehrengäste gekommen

Nonnweiler. Die Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Nonnweiler feierte das 35-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Übergabe des neuen Gerätewagens "GW Logistik". Dazu waren zahlreiche Ehrengäste gekommen. Bevor Bürgermeister Hans-Uwe Schneider die symbolische Schlüsselübergabe an Löschbezirksführer Sascha Röper vornahm, spendete Pfarrer Hans Leininger dem neuen Einsatzfahrzeug den kirchlichen Segen. In seiner Begrüßungsansprache schilderte Bürgermeister Schneider ausführlich den "Werdegang" des neuen Fahrzeugs. Das alte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), ein Ford Transit, musste nach nunmehr 30 Jahren ersetzt werden. Das neue Auto kostete 129 407 Euro. Der Landkreis St. Wendel gewährte aus Mitteln der Feuerschutzsteuer einen Zuschuss von 45 000 Euro. Es ist kein Ersteinsatzfahrzeug. Je nach Einsatz und Materialbedarf kann die Ladung mittels Wechselsystem problemlos ausgetauscht werden. Als Grundausstattung sind unter anderem Geräte und Materialien des Vorgängerfahrzeugs vorhanden: Tragkraftspritze, Schläuche und Strahlrohre sowie vier Atemluftflaschen, Motorsäge und Verkehrssicherungsbedarf. Gemeindewehrführer Frank Feid hob hervor, dass mit der Beschaffung des "GW Logistik" ein weiterer wesentlicher Schritt zur Umsetzung des in 2000 entwickelten Konzepts "Personal und Material" vollzogen sei. Denn das Fahrzeug dient insbesondere zum Transport benötigter Geräte, die aus Kostengründen nicht mehrfach in der Gemeinde vorhanden sind und daher löschbezirksübergreifend eingesetzt werden müssen. Am 15. Juni 1975 wurde unter Federführung von Horst Feltes und Norbert Gärtner in Nonnweiler eine Jugendfeuerwehr gegründet. Bürgermeister Schneider bezeichnete diese als Garant für stetige Nachwuchssicherung der Einsatzabteilung. Von den zur Zeit 56 Aktiven haben 24 ihre Laufbahn in der Jugendfeuerwehr begonnen, der gegenwärtig fünf Mädchen und vier Jungen angehören. Betreuer der Nachwuchsorganisation ist Karl-Heinz Esseln. red