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Theater: Als der Film nach Mühlfeld kam

Theater : Als der Film nach Mühlfeld kam

Von Erich Brücker

„Alle drei Vorstellungen waren restlos ausverkauft“, bedankte sich Regisseur Wolfgang Hargarter bei den vielen Besuchern der diesjährigen Theatervorstellungen der Bühne 74 Primstal.

Die Amateurschauspieler hatten zur Komödie in vier Akten von Andreas Kroll „Als der Film nach Mühlfeld kam“ geladen. „Diese fiktive Geschichte, die sich im Inhalt von üblichen Geschichten abgehoben hatte, reizte uns, sie zu spielen“, betonte Hargarter.

Das Stück wurde auf die Lokalitäten der Spielgruppe angepasst, einzelne Szenen selbst geschrieben oder textlich bearbeitet. Auf Ästhetik und Mimik in der Darstellung und allen anderen theaterrelevanten Gewerken haben die Akteure und Helfer in unzählige Proben und Besprechungen besonders geachtet. Es sollte schließlich alles wie am Schnürchen klappen. Und der kräftige Applaus und die vielen Vorhänge waren der Beweis des Publikums, dass die Akteure alles gegeben und für eine gelungene Unterhaltung gesorgt hatten.

Der Regisseur lobte sein Team, das über Monate hinweg ordentlich mitgearbeitet hatte. „Alle Mitwirkenden haben sich enorm eingebracht, egal ob als Darsteller, in der Technik, beim Service und in der Werbung“, sagt Hargarter, der seit Vereinsgründung 1974 den Job als Regisseur ausübt. Mit Bettina Meyer als Erzählerin und Heiko Liersch als Dracula standen zwei Schauspieler erstmals auf der Bühne. Gut eingebracht hatten sich auch Thomas Hoffmann und Heiko Liersch (Bühnenbauer), Benjamin Barth (Tontechnik) sowie Markus Kurz (Beleuchtung).