Zwischen Morden und Genießen

Fleißig, fleißig: Die Heusweiler Autorin Angelika Lauriel ist eine emsige Schreiberin. In diesem Jahr kommen gleich drei Bücher von ihr in den Handel. Ihr Saarlandkrimi „Der Tod steht mir nicht“ erscheint am Mittwoch.

Gleich drei neue Bücher veröffentlicht die Heusweiler Autorin Angelika Lauriel in diesem Jahr: einen Krimi, einen Familienroman und einen Saarland-Reiseführer. Drei unterschiedliche Genres, zwei Verlage. Ein großes Glück für die Autorin, die als Diplom übersetzerin für Französisch und Englisch ihren Berufsweg begann, und sich seit fünf Jahren erste Sporen als Schriftstellerin verdient.

Nach Umwegen über Kinderkrimis im Langenscheidtverlag und einen All-Age-Roman bekam die verheiratete Mutter dreier Kinder durch die Vermittlung ihrer Literaturagentur Kontakt zum Gmeiner-Verlag und veröffentlichte 2012 ihren ersten Saarlandkrimi "Bei Tränen Mord". Seitdem läuft ihre Autorinnenkarriere. Am morgigen Mittwoch erscheint der zweite Band ihrer Saarlandkrimi-Reihe, Titel diesmal: "Der Tod steht mir nicht". Hauptperson ist wieder die liebenswerte aber etwas schusselige Lucy, deren Leben bedroht ist. "Schon während ich an der ersten Story gearbeitet habe, kam die Anfrage, ob ich mir eine Fortsetzung mit Lucy und ihrem Freund Kommissar Frank vorstellen könnte", erzählt Angelika Lauriel. "Rund sieben Monate habe ich an dem Buch geschrieben".

Aber damit nicht genug: "Parallel dazu fragte mich der Gmeiner-Verlag, ob ich in der Reihe ‚Reiselesebücher' 66 Tipps für das Saarland zusammenstellen könnte. Eine neue Herausforderung, aber warum nicht, dachte ich." Im Austausch mit Familie und Freunden listete Angelika Lauriel bekannte und weniger bekannte Ausflugsziele im Saarland, in Luxemburg und Lothringen auf. Erscheinen wird der kleine Reiseführer "Genießen in SaarLorLux" im März.

Die dritte Neuerscheinung von Angelika Lauriel ist eigentlich gar nicht so neu. Ihren Familienroman "Sprung in der Schüssel" hatte Angelika Lauriel schon vor vier Jahren geschrieben. Doch es fand sich zunächst kein Verlag für die Geschichte um die Illustratorin Sanne, die ihre überkorrekten Schwiegereltern kurzfristig aufnehmen soll und dann auch noch ihre Jugendliebe wiedertrifft, während ihr Mann auf Dienstreise ist. "Der Gmeiner-Verlag meinte, das Buch würde nicht in seine Sparte passen, ich solle noch Krimi-Elemente einarbeiten. Doch ich finde, die Geschichte eignet sich nicht als Krimi." Also blieb der Roman in der Schublade, bis Lauriels Agentin ihr Kontakte zum Bookshouse-Verlag vermittelte. Dort traf die Story auf große Zustimmung, und so kommt es, dass "Sprung in der Schüssel" ab Juni in den Buchläden liegt. Für Frühjahr 2015 ist sogar eine Fortsetzung geplant.

Eine Premierenlesung mit beiden Saarlandbüchern, musikalisch umrahmt vom Collegium Cantorum und Tony Prinz, findet am 1. April im Rathaus Riegelsberg statt. Infos im Internet: www.angelikalauriel.de