Zwei kommen, vier gehen

Fußball-Verbandsligist VfB Alkonia Hüttigweiler hat vor einer Woche die Vorbereitung auf die Restrunde aufgenommen. Im Kader der Mannschaft von Trainer Adetunji Adeyemi gab es dabei einige Veränderungen.

Zwei neue Gesichter konnte Adetunji Adeyemi, Trainer des VfB Hüttigweiler am Montagabend beim Trainings-Auftakt begrüßen. Der Tabellenachte der Fußball-Verbandsliga Nordost hat sich in der Winterpause mit Mittelfeldspieler Steven Engel vom Liga-Konkurrenten SV Wustweiler und Offensiv-Akteur Domenico Rao vom Bezirksligisten SC Olympia Calcio Neunkirchen verstärkt. Nicht mehr im Kader sind dagegen Patrick Beia (zum SV Wustweiler) sowie das Trio Dennis und Attila Serr und Tobias Masyk. Alle drei sind zum Landesligisten Borussia Neunkirchen II zurückgekehrt, von dem sie erst zu Saisonbeginn nach Hüttigweiler gewechselt waren. "Insbesondere die Abgänge von Beia und Attila Serr schmerzen uns, da beide doch Stammspieler waren", sagt Hüttigweilers Spielausschussvorsitzender Bernd Jener.

Trotzdem ist Jener optimistisch, dass sein Club in den restlichen 13 Saisonspielen noch Boden in der Tabelle gutmachen kann. "Wenn wir noch zwei, drei Plätze klettern würden, wären wir sehr zufrieden", sagt Jener. Der Grund für seinen Optimismus: Nachdem der VfB in den letzten Begegnungen vor der Winterpause doch arg vom Verletzungspech gebeutelt war, sind nun wieder alle Mann im Training. Sascha Holzer (nach einem Mittelfußbruch) und Kevin Schmidt (Rückenprobleme) sind zwar erst im Lauftraining, doch bis zum ersten Rückrundenspiel am 9. März beim FC Hellas Marpingen sollten auch sie wieder vollständig genesen sein.

Die Verletzungs-Misere (teilweise fehlten bis zu fünf Stammkräfte) ist auch der Grund dafür, warum Hüttigweiler in der zweiten Hinrunden-Hälfte in der Tabelle zurückfiel. Am zehnten Spieltag hatte die Alkonia sogar die Chance, Tabellenführer zu werden, doch danach ging es im Klassement stetig bergab. "Wir konnten die Ausfälle halt einfach nicht kompensieren. Wären wir von Verletzungen verschont geblieben, davon bin ich überzeugt, wären wir jetzt unter den ersten fünf Mannschaften in der Tabelle", sagt Jener.

Im ersten Testspiel nach der Winterpause verlor der VfB am Samstag mit 1:2 gegen die A-Jugend-Regionalliga-Mannschaft der SV Elversberg. Am Freitag, 14. Februar, kommt es dann um 19 Uhr zu Hause zum Härtetest gegen die Saarlandliga-Spitzenmannschaft SC Friedrichsthal.

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