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Wo eine Kultur des Miteinanders entsteht

Wo eine Kultur des Miteinanders entsteht

Es ist nicht einfach, sich in einem fremden Land zurechtzufinden. Hilfe für Migranten können Selbsthilfegruppen bieten. In Neunkirchen und St. Wendel gibt es regelmäßige Angebote zum Austausch untereinander.

Menschen fremder Herkunft stehen zwischen verschiedenen oder gegensätzlichen Gesellschaftsformen und Kulturen und haben daher mit vielfachen Problemen zu kämpfen. Doch Selbsthilfegruppen suchen die Migranten nicht auf. Im vergangenen Jahr hat "KISS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland" eine Schulung initiiert, bei der Menschen mit Migrationshintergrund gelernt haben, ihren Landsleuten die Idee der Selbsthilfe in der Muttersprache näher zu bringen, und die Gründung von Selbsthilfegruppen anzustoßen und zu begleiten.

Die Schulung wurde mit einem Zertifikat abgeschlossen. Zwei der Teilnehmerinnen initiierten am Ende des Jahres eine internationale Selbsthilfegruppe. Willkommen sind Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft, die sich regelmäßig treffen, ihre Erfahrungen austauschen.

An jedem ersten Montag im Monat treffen sich Menschen aus allen Kulturkreisen im KOMMzentrum in Neunkirchen , von 17 bis 18.30 Uhr.

Für Litauisch, Russisch und Deutsch sprechende Frauen gibt es Treffen an jedem zweiten Dienstag in geraden Monaten, 14 bis 16 Uhr, im Landratsamt in St. Wendel , Gruppenraum, Eingang hinterm Gebäude.

Kontakte: Lesya, Telefon

(01 57) 71 4153 84; Laima,

Telefon (01 52) 33 67 73 44; Olga, Telefon (01 57) 36 98 42 97; Jolita (Gruppentreffen in

St. Wendel ), Telefon (01 76) 96 40 80 64 oder per E-Mail an: bunte.seelen@gmail.com.