Wissenschaft zum Anfassen

Kommende Woche zeigen die Stadt Homburg und das Uniklinikum wieder ihre Verbundenheit. Neben verschiedenen Vorträgen wird der Höhepunkt auch in diesem Jahr wieder die lange Nacht der Wissenschaften sein, zu der viele Türen des Klinikums für die Besucher offen stehen.

Ab Montag steht Homburg wieder ganz im Zeichen der Wissenschaft: Zum 53. Mal laden die Stadt Homburg, die Medizinische Fakultät und die Volkshochschule Homburg als Veranstalter zur Hochschulwoche ein.

Los geht es am Montag um 19.30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung im großen Ratssaal des Homburger Forums. Im wissenschaftlichen Zentrum des Abends: Der Festvortrag von Professor Robert Bals, Direktor der Klinik für Innere Medizin V, zum Thema "Die Lunge im Wandel der Zeit: Evolution und Nanopartikel".

Bleibt der Dienstag hochschulwochenfrei, so geht es am Mittwoch um 17 Uhr im Casino des Universitätsklinikum weiter mit der Verleihung des Forschungspreises, vergeben von den Freunden des Universitätsklinikums. Am Donnerstag dann präsentiert sich das Programm der 53. Hochschulwoche zweigeteilt. Um 18 Uhr wird, erneut im großen Sitzungssaal des Homburger Forums, Dr. Ralf Ketter, Neuroonkologe und Leiter der Neurochirurgischen Intensivstation am UKS, über die Organspende als "besonderes Zeugnis der Menschlichkeit" referieren. Um 20 Uhr lockt als Kulturhöhepunkt das Konzert "L'arte del Mondo" mit dem Solisten Daniel Müller-Schott ins Kulturzentrum Saalbau.

Publikumshöhepunkt wird aber auch in diesem Jahr wieder die lange Nacht der Wissenschaften der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums am Freitagabend sein. Ab 17 Uhr stehen auf dem Gelände des UKS wieder die meisten Türen offen - Institute, Kliniken und der Unicampus präsentieren sich erneut in aller Offenheit (wir berichteten).

Im Gespräch mit unserer Zeitung am Freitag blickte VHS-Leiter Willi-Günther Haßdenteufel auf die kommenden Woche, aber auch auf die inzwischen abgeschlossenen Vorbereitungen. "Die gesamten Vorbereitungen und Planungen, das Verschicken der Einladungen, all das wickelt unsere Geschäftsführerin Christa Marx ab. Und das ist alles gut gelaufen." Stolz mache ihn, so Haßdenteufel, dass die Hochschulwoche den Namen "Woche" nun auch wieder verdiene. "Wir haben an allen Tagen bis auf Dienstag Programm. Und gerade der Wechsel der Veranstaltungsorte zwischen Stadt und Uni-Klinikum macht dabei die Hochschulwoche aus." Auch habe der komplette Wechsel der Hochschulwoche in den Frühsommer der Veranstaltung positive Impulse gegeben.