Wenn Weihnachten ausfällt

Der Traum vom Podestplatz bei den legendären 24 Stunden von Le Mans ist für Timo Bernhard zwei Stunden vor dem Renn-Ende geplatzt. Zuvor hatte der Homburger das Rennen sogar zweieinhalb Stunden angeführt.

Neues Team, neues Auto: Michael Bohrer startet in diesem Jahr in einem 230 PS starken Hyundai Veloster Turbo. Foto: hyundai. Foto: hyundai

Nur eine Woche nach dem Rennen in Le Mans steht im Motorsport der nächste Langstrecken-Klassiker auf dem Terminkalender: die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Mit dabei beim "Ring-Kampf" ist auch der Merziger Michael Bohrer (31). Der langjährige Peugeot-Pilot sitzt diese Saison aber in einem neuen Auto: einem Hyundai Veloster Turbo. Das 230 PS starke Coupe wurde vom Saarbrücker Autohaus Schumann aufgebaut - und ist nach umfangreicher Weiterentwicklung rund 30 Sekunden pro Runde schneller als im vergangenen Jahr. "Das Auto lässt sich sehr gut fahren. Vor allem im Bereich Fahrwerk haben wir große Fortschritte gemacht. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Hyundai technisch immer noch ausgesprochen nah am Serienmodell ist, haben wir in der Vorbereitung das Optimum aus dem Auto herausgeholt", lobt Bohrer, der als ausgesprochener Nordschleifen-Kenner gilt. Neben dem Merziger und dem Automobil-Journalisten Guido Naumann sowie dem Finnen Rory Penttinen greift auch der Geschäftsführer von Hyundai-Deutschland, Markus Schrick, ins Lenkrad des Veloster.

Mehr von Saarbrücker Zeitung