Weihnachtsmarkt : Lichterglanz und Leckereien gab es in Sötern

Vor allem jede Menge Kulinarisches bot der Weihnachtsmarkt in Sötern seinen Besuchern an. Natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen.

Das Wetter hatte es gut gemeint mit dem Söterner Weihnachtsmarkt, denn über Nacht hat sich eine herrliche, vorweihnachtliche, geschlossene Schneedecke über das Land gebreitet.

So kamen die bunten Buden und der Lichterglanz vom Weihnachtsbaum und dem großen Adventskranz über dem Festplatz noch besser zur Geltung. Das Rund der weihnachtlichen Buden wurde erwärmt durch gemütliche Feuertonnen, und beim Angelsportverein knisterten die Buchenscheite im Flammkuchenofen. Gemeinsam mit einer ortsansässigen Firma haben die Angler den Ofen entwickelt. „Ein echter Hingucker auf jeder Party“, weiß Kai Uwe Schwickert von den Angelfreunden.

Frei nach dem Motto „Fische müssen schwimmen“, hielt der Angelsportverein neben dem Flammkuchen auch allerlei Getränke bereit. Sekt, Bier, Schnaps, Kinderpunsch und Glühwein gingen ebenso über die Theke wie frisch geräucherte Forellen. „Bei uns muss keiner verhungern oder verdursten“, hieß es dazu. „170 Räucherforellen haben die Angler vorbereitet“, erklärte Dieter Spindler, während Kai Uwe Schwickert einen Flammkuchen in den Ofen schob.

Bei den Saar-Land-Frauen Dolberg gab es unter anderem selbst gemachte Pralinen. Nach einem Rezept Irene Welters, der ältesten der Landfrauen, hatten die fleißigen Dolbergerinnen Krokantpralinen, Nougat- und Rumpralinen gefertigt.

Bei der Feuerwehr konnte man Söterner Löschwasser erwerben. Dabei handelte es sich um Glühwein mit einem kleinen Schuss Spezialmischung. Offenbar war der Löschmittelzusatz aber sehr lecker, denn der Stand war stark umlagert. Herzhaft ging es  bei der AH weiter. Heißer Fleischkäse und Glögg – ein schwedischer Glühwein – sorgten für gute Laune.

Hausmannskost hatte der Männergesangverein parat. Kartoffelwaffeln mit Apfelmus verwöhnten dort die Gaumen. Bei der Kantorei gab’s Jagertee, Kaba mit Baileys und Waffeln. Die Flüchtlingshilfe der Gemeinde Nohfelden brachte einen Hauch Exotik auf den Weihnachtsmarkt: Syrische und afghanische Spezialitäten kitzelten dort die Geschmacksnerven, Couscous und Petersiliensalat waren nur ein paar der Leckereien.

Spezialitäten vom Damwild hatte die Familie Welter vom Weiherhof mitgebracht. Irene und Wolfgang Welter boten Wurst und Fleisch aus dem eigenen Gehege. „Damwild ist das Beste, was es gibt“, erklärte Wolfgang Welter. „Das ist ein sehr pikantes Fleisch.“

Der Jugendclub tischte Hotdogs mit Zwiebeln, Gurke, Senf, Ketchup und Mayo auf – ganz nach Geschmack. Der Theaterverein bot seinen Gästen indes Amaretto-Kirsch, Glühwein, Crêpes und handgemachte Flatschniggel. Pünktlich um 17 Uhr öffnete dann der Nikolaus zu den Klängen des Bläserensembles des Musikverein Sötern seinen großen Sack und beschenkte die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes mit süßen Leckereien.