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Warten auf den eigenen Briefkasten

Warten auf den eigenen Briefkasten

Reden. So einfach sind sie gar nicht zu finden, die sieben Männer und Frauen von der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen (TKN). Vor allem bei Regen. Denn noch gibt es lediglich wegweisende Plakat-Aufsteller, die aber wie am Tag des SZ-Besuchs bei Nässe im Trockenen bleiben

Reden. So einfach sind sie gar nicht zu finden, die sieben Männer und Frauen von der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen (TKN). Vor allem bei Regen. Denn noch gibt es lediglich wegweisende Plakat-Aufsteller, die aber wie am Tag des SZ-Besuchs bei Nässe im Trockenen bleiben. Andere Hinweise auf das im Januar neu bezogene Domizil der TKN im den Gleisen nahen Teil des Zechenhauses am Standort Reden fehlen. Noch. "Für den ganzen Standort soll bald ein Beschilderungssystem aus einem Guss kommen", sagt TKN-Leiter Stefan Thomas. Und dann folgt bestimmt auch ein eigener Briefkasten.Der Umzug von Ottweiler nach Reden - eine politische Entscheidung, die zunächst mal Fakten geschaffen hat. Die Diskussion über den passendsten Platz für Kultur- und Tourismusförderer des Kreises mag damit allerdings nicht endgültig beendet sein. Vier Büroräume stehen zur Verfügung, ein Sozialraum für Besprechungen. Eine Küchenzeile ist vorgesehen, aber noch nicht eingerichtet. Jetzt gibt es - anders als in Ottweiler - auch Lagerraum für Prospekte und Werbematerial. "Räumlich haben wir uns sicher verbessert", sagt Stefan Thomas, ehe er fürs Gruppenbild sein Team vor der großen Stellwand "Rosenkreis Neunkirchen" zusammenruft. Wobei derzeit noch zwei weitere Räume leer stehen, die dem Kreis weitere Optionen bieten.Nach innen also gut. Nach außen gilt jedoch für die neue Adresse: Der Standort hat noch "großen Nachholbedarf" in Sachen Bekanntheitsgrad, stellt der TKN-Leiter im SZ-Gespräch weiter fest. Das hat Stefan Thomas auch jetzt bei den Auftritten auf Fachmessen zu Tourismus und Freizeit gespürt. "Landsweiler-Reden?" - Das war immer wieder die Nachfrage. Neue Visitenkarten sind jetzt in der Mache, erste Entwürfe zeigen auf der Rückseite einen Lageplan. Vorhandene Broschüren werden mit einem Aufkleber und den neuen Daten bedruckt: "Wir sind umgezogen!" Entschieden hat man sich jedenfalls für die Vorwahl des Standorts "06821" und damit als Kreis-Institution bewusst auf die Kreisvorwahl "06824" verzichtet. Die Info-Broschüren, die die TKN im Foyer des Zechenhauses auslegt, werden rege nachgefragt: "Wir sind permanent am Auffüllen." Da sind Ausstellungsbesucher, die zugreifen. Spaziergänger. Und die Beschäftigten im Zechenhaus. Die gleichen Drucksachen liegen auch aus in der Eingangshalle der Urzeit-Schau Gondwana 500 Meter weiter. "Aber da müssen wir sicher noch präsenter sein, um die Park-Gäste auch für andere Angebote in unserer Region zu gewinnen", sagt Thomas. Denkbar sind Infos über Bildschirm oder auch mit Personaleinsatz. Laufkundschaft werden die Gondwana-Gäste schwerlich, weiß der TKN-Leiter. "Die Besucher fahren bei uns vorbei zu den Parkplätzen", beobachtet Thomas. Von Gondwana dann zu Fuß zur TKN müssten sie über die zentrale Achse, raus aus dem Standort, die Straße entlang, wieder rein in den Standort. Macht das jemand?Besser könnte es werden, wenn direkt vor der Tourismuszentrale der Zugang zu den Wassergärten im Zukunftsort Reden kommt. Pläne dazu hat Thomas schon vorliegen. Aber deren Umsetzung braucht noch Zeit. Die TKN also noch im gefühlten Abseits. Dennoch stellt Stefan Thomas nach den ersten Wochen in Reden fest: "Wir haben hier mehr Publikumsverkehr als in Ottweiler unterm Dach." > Lesen Sie in der nächsten Folge: Das Landesdenkmalamt ist jetzt auf den Punkt konzentriert

Auf einen BlickTourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen: Am Bergwerk 10, 66578 Landsweiler-Reden, Telefon (06821) 972 920, Mail: tkn@landkreis-neunkirchen.de. www.rosenkreis.de