Von Obamas Marsmission zur WM nach Südafrika

Von Obamas Marsmission zur WM nach Südafrika

Die Schüler der Klasse 8m2 des Neunkircher Steinwald-Gymnasiums haben für "Zeitung macht Schule" die verschiedensten Texte geschrieben. Sogar an Leserbriefen haben sie sich versucht.

Neunkirchen. In Form eines Leserbriefes haben drei Schüler ihren Beitrag formuliert:Zum Artikel "Zu Obamas Lebzeiten auf den Mars" (SZ vom 17. April)"Das Ganze ist doch ein Widerspruch in sich. Obama will am Raumfahrtprogramm sparen, jedoch will er schon 15 Jahre früher zum Mars als sein Vorgänger. Das lässt zwar 2500 neue Jobs entstehen, kostet aber auch 4,5 Milliarden Euro. Dann will er vorher noch zu einem Asteroiden fliegen. Das würde aber die Kosten noch mehr in die Höhe treiben. Zu große Ziele sollte sich Obama aber dennoch nicht setzen. Denn wer weiß, ob der nächste Präsident sein Vorhaben weiterführt. Trotz allem hat Obama geschickt das Abrutschen der Raumfahrtnation USA in die Drittklassigkeit und so den Verlust zehntausender Arbeitsplätze verhindert. Dennis Pyka, Nico Krämer, Moritz Aulenbacher

Lautenbach. Hände in die Höhe, ein Sprung nach rechts, ein Sprung nach links, so lautete am Mittwoch, 12. Mai, das Motto der Kindertanzgruppe "Dance-Teens" des Sportvereins Lautenbach.

Die Gruppe wird von den Ehrenamtlichen Sarah Benoist und Sarah End geleitet und tritt gelegentlich in Lautenbach und Umgebung bei Veranstaltungen auf. Getanzt wird zu modernen Rock- und Popliedern wie zum Beispiel "Please don't stop the music" von Rihanna oder "Just dance" von Lady Gaga.

Die Gruppe besteht aus 25 bis 30 Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren. Trainiert wird jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr in der Bürgerhalle Lautenbach. Zu dieser Stunde werden Auftritte geübt aber auch Bewegungsspiele durchgeführt.

Alle "Dance-Teens" sind voller Begeisterung mit dabei. Anna-Lena Herz und Joana Schank gefallen die Musik und die Tanzschritte am besten. Die nächsten Veranstaltungen, bei denen die Kinder ihr Können wieder unter Beweis stellen, sind zum Beispiel die 700-Jahr-Feier in Lautenbach und der Bauernmarkt in Breitenbach. Isabel Schramm, Tatjana Strzalko, Kristina Keller, Jacqueline Baus

Neunkirchen. An einem Kommentar haben sich vier Schüler versucht:

"In der diesjährigen Nationalmannschaft spielen viele junge, aktive und sportliche Spieler, wie Tasci, Boateng oder Marin. Auch die Auswahl der Torhüter ist erstklassig. Vor allem "Butt" glänzte in den letzten Liga-Spielen mit perfekten Paraden. Durch den guten Trainer Joachim "Jogi" Löw wird die Favoritenrolle der Deutschen bewahrt. Die jungen und laufstarken Spieler werden von Anfang an viel Druck auf den Gegner ausüben. Dank dem häufigen Einsetzen der Bayernspieler im Verein ist die Chemie des Teams sehr gestärkt. Diese Spieler kennen sich national und international.

Miroslav Klose und Lukas Podolski haben in der letzten WM geglänzt. Allerdings hat die Mannschaft einige Schwächen. Die WM-Debütanten, wie zum Beispiel "Müller" und "Boateng", haben noch wenig internationale Erfahrung. Ein herber Rückschlag war die Verletzung Michael Ballacks, der im Pokalfinale gefoult wurde und sich einen dreifachen Bänderriss zuzog. Es gibt momentan keine deutschen Spitzenspieler. Dies könnte ebenfalls ein Problem für die bald folgende WM werden." Marlon Andres, Michael Gillmann, Lukas Rentmeiste, Michael Senni

Neunkirchen. Einen Leserbrief zu einem am 21. Mai in der Saarbrücker Zeitung erschienenen Artikel haben diese drei Schüler geschrieben:

"Die Jugend wird heutzutage immer brutaler. Amokläufe, Schlägereien und Überfälle werden immer häufiger von Jugendlichen ausgeführt. Dies sieht man auch an dem Artikel "Mehr Personal nach Angriff auf Schüler", der uns wirklich geschockt hat. Aber ist mehr Personal eine dauerhafte Lösung?

Wir sind der Meinung, dass mehr Personal nur eine kurzfristige Lösung sein kann. Man muss auf die Auslöser der starken Gewaltbereitschaft eingehen und sich nicht nur gegen die Folgen schützen. Es wäre eine bessere Lösung, wenn man mit den Jugendlichen das Thema Gewalt anspricht und behandelt. Es könnten zum Beispiel Workshops oder Ferienlager angeboten werden. Außerdem wäre es gut, wenn die Schüler aus ihrem Umfeld, wie Eltern und Lehrer positiv verstärkt werden würden. Dies ist bei gewalttätigen Kindern oft nicht der Fall.

Insgesamt muss sich einfach mehr um vernachlässigte Jugendliche mit schlechtem Umfeld gekümmert werden. Man darf nicht nur die Folgen bekämpfen sondern muss sich mehr mit den Ursachen auseinander setzen." Kelly Regitz, Yannik Sprengart, Luca Jochum

Ein Meinungsartikel kam auch von diesen jungen Männern:

"Wir finden den Zeitungsartikel "Schülerfirma Smart Bag gewinnt Landeswettbewerb" (erschienen am 14. Mai) gut, da sich die Schüler des Gymnasium am Steinwald gegen neun Konkurrenten mit ihrer genialen Idee des "Mülltütenspender Lazy Lars" durchgesetzt haben. Deshalb geht der erste Preis verdient an die Schülerfirma.

Die Schüler hoffen auf ein gutes Abschneiden des deutschen Teams bei der Fußballweltmeisterschaft. Foto: SZ.

Überzeugt waren auch die Politiker Christoph Hartmann (FDP) und der Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne). Durch den grandiosen Sieg im Landeswettbewerb nehmen sie am Bundeswettbewerb in Berlin teil. Daniel, Markus und Sebastian.