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Von Abba bis Kinderchor-Klassiker

Von Abba bis Kinderchor-Klassiker

„Schalten Sie nun die elektronischen Geräte aus, stellen Sie die Rückenlehnen gerade und heben Sie mit mir gemeinsam ab in die wunderbare Welt des Gesangs“. Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Viel Harmonie, Thomas Becker, die Konzertgäste.

Mit zirka 170 Zuhörern war das Gemeindezentrum in Bliesen voll besetzt. Von Nah und Fern kamen die Besucher, um einer Premiere beizuwohnen.

Unter dem Motto "Singen macht Spaß" lud der Chornachwuchs der Viel Harmonie zum ersten eigenen Konzert ein. Von Lampenfieber keine Spur. In beeindruckender Leichtigkeit bewältigten die Kinder das anspruchsvolle Programm. Wiederholter Applaus bezeugte die musikalische Qualität, die insbesondere die "Jungen Viel Harmoniker" darboten. Doch auch die "Viel Harmonie-Zwerge" zeigten, was in ihnen steckt. "Sie haben in kurzer Zeit bereits einen großen Fortschritt erzielt", wie Dirigent, Christoph Demuth, nicht ohne Stolz berichtete.

Demuth hatte für das Konzert ein abwechslungsreiches Repertoire erarbeitet. Die "Jungen Viel Harmoniker" - Sänger ab etwa acht Jahren - präsentierten Songs von Udo Lindenberg, Abba und Peter Maffay. Daneben waren aber auch Kinderchor-Klassiker zu hören, wie zum Beispiel. "Froschkonzert mit Dagobert" oder "Ein kleines Huhn fliegt um die Welt." Mit diesem Lied hatten die "Jungen Viel Harmoniker" beim Chorwettbewerb des Saarländischen Rundfunks im vergangenen Jahr den dritten Platz und damit den ersten Platz unter den Vereinen belegt.

Die "Viel Harmonie-Zwerge" - Sänger von vier bis sieben Jahre - präsentierten Bewegungslieder, Rhythmicals oder traditionelle Kinderlieder. Bei dem Lied "Jimba, jimba" durften alle mittanzen. Ein Höhepunkt war das Duett von Matthias Demuth und Tobias Bilt, die das humoristische Couplet "Pitt und Pott - Wir sind zwei gute Freunde" zum Besten gaben. Adrett in Fracks gehüllt und Zylinder auf dem Kopf sangen sie davon, was zwei Freunden im Leben so alles passieren kann. Sie machten fast alles zusammen, teilten sich am Ende sogar die Freundin und wussten schließlich nicht, wer die Alimente zahlen soll.