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Volleyballer blicken auf gute Saison zurück

Volleyballer blicken auf gute Saison zurück

Der TV Limbach kann zufrieden auf diese Spielzeit in der Volleyball-Verbandsliga zurückblicken. Nur im Pokal gab es gegen Dauer-Gegner Quierschied Niederlagen. Nach dem Meistertitel sehen die Limbacher aber von einem Oberliga-Aufstieg ab.

Die Volleyballer des TV Limbach sind am vergangenen Sonntag aus dem laufenden Saarlandpokal ausgeschieden. Für die Mannschaft von Spielertrainer Christian Skrotzki gab es beim bisherigen Ligarivalen TV Quierschied im Viertelfinale eine 1:3-Niederlage (20:25, 16:25, 25:22, 23:25). Dabei konnten die Limbacher wegen Verletzungen, Erkrankungen und privat verhinderter Akteure lediglich mit sieben Spielern anreisen. "Uns fehlte vor allem der gesamte Mittelangriff, so dass wir improvisieren mussten. Das gelang uns aber nur bedingt", erklärte Skrotzki.

Der erste Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, ehe die Gäste ihn aufgrund von individuellen Fehlern noch mit 20:25 abgaben. Im zweiten Durchgang lief dann von Beginn an nicht viel zusammen, die Quierschieder gewannen deutlich mit 25:16. Skrotzki beorderte anschließend Johannes Müller auf die Außenangreifer-Position. Jetzt klappte es bei der Annahme und im Blockspiel besser - Satz drei wurde mit 25:22 gewonnen. Im vierten Durchgang verspielte der TVL dann aber mit Konzentrations- und Konditionsschwächen einen 18:15-Vorsprung. "In Bestbesetzung hätten wir das Spiel sicherlich gewonnen", war Skrotzki enttäuscht.

Jüngere Spieler integriert

Trotz dieser Niederlage blicken die Limbacher auf eine gute Saison zurück. Vor der Runde kehrte Skrotzki für den dann nur noch als Spieler aktiven Matthias Rother wieder ins Traineramt zurück. "Nach dem Abstieg aus der Oberliga war unser Saisonziel in der Verbandsliga ein Platz unter den ersten Drei. Wir konnten einige jüngere Spieler integrieren und waren auf allen Positionen gut besetzt", blickt Skrotzki zurück. In der Vorrunde gab es lediglich gegen den TV Quierschied eine 2:3-Niederlage. In der Aufstiegsrunde revanchierten sich dann die Limbacher mit einem 3:0 gegen Quierschied und standen damit als Meister fest.

Aufgrund der angespannten Personalsituation entschieden sich dann aber die Limbacher Verantwortlichen dazu, auf ihr Aufstiegsrecht in die Oberliga zu verzichten. Vor allem die erfahrenen Spieler wollten den erhöhten Aufwand, den die Oberliga erfordert, nicht mehr betreiben. Skrotzki: "Jetzt freuen wir uns eben auf eine weitere Saison in der Verbandsliga. Leider hatten wir vor dem Saarlandpokal-Viertelfinale auch das Endspiel im Landespokal ebenfalls ersatzgeschwächt mit 1:3 gegen Quierschied verloren. Das war ein kleiner Wermutstropfen."