US-Car- und Oldtimer-Treffen lockte viele Besucher nach Selbach

US-Car- und Oldtimer-Treffen in Selbach : Glänzende Schätze aus Chrom

US-Car- und Oldtimer-Treffen lockte viele Freunde der Rockabilly-Zeit an die Bliesquelle bei Selbach

Ein im wahrsten Sinne nostalgisches Festival fand inmitten eines Waldhaines an der Bliesquelle in Selbach statt. Stefan Schwickert hatte zum dritten Mal zu seinem „US-Car- und Oldtimer-Treffen“ geladen. Etwa 150 beinahe historische Autos, darunter wahre Schmuckstücke wie der Hot-Rod-Oldtimer aus dem Jahre 1930 säumten den Festivalplatz.

Blick auf das Festivalgelände in Selbach. Die alten Autos lockten viele Besucher an. Es ist das dritte Treffen dieser Art gewesen. Foto: Marion Schmidt

Stilecht erklang von der Bühne der passende Rockabilly-Sound. An verschiedenen Marktständen wie bei „Pony und Kleid“ wurde der Ära entsprechendes Zubehör angeboten und die passenden Frisuren gleich dazu. Stefan Schwickert hatte 2013 die Idee zu dieser Veranstaltung. Nach den prominenten Locations in Saarbrücken und auf dem Schaumberg hatte er sich für die dritte Auflage für ein lauschiges Plätzchen entschieden, um den Festivalcharakter noch besser zu betonen. „Der Schaumberg vor drei Jahren war eine tolle Kulisse für uns. Allerdings sind wir dort schnell an die Grenzen der Parkmöglichkeiten für die Oldtimer gestoßen“, so Stefan Schwickert. So nicht an der Bliesquelle. Hier fanden alle angereisten Wagen auf dem Festivalgelände einen ansprechenden Parkplatz, so dass die Besucher den ganzen Tag über staunend zwischen den rollenden Schmuckstücken flanieren konnten. Auch nach so vielen Jahren Begeisterung für Oldtimer jeder Art, bekommt Stefan Schwickert auch heute noch ein Glänzen in die Augen beim Anblick der alten Autos: „Ich bin quasi mit Benzin im Blut geboren“, verrät er mit einem Augenzwinkern. 2002 beendete er seine Motocross-Karriere. Von der Oldtimer-Begeisterung des Vaters angesteckt, sei er selbst seit seiner Kindheit ein Oldtimer-Fan. Zu seinen Schätzen gehört ein schwarzer Camarro Bullnoise von 1973. „Einen Oldtimer zu besitzen, das ist eine Lebensaufgabe. Da gehört viel Herzblut dazu“, findet Schwickert: Nun hofft er, dass auch er seinen kleinen Sohn von seiner Leidenschaft für alte Autos anstecken kann und er in seine Fußstapfen tritt.

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