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Urweiler schielt noch auf Rang eins

Urweiler schielt noch auf Rang eins

Die Fußballer des STV Urweiler stehen acht Spieltage vor dem Saison-Ende in der Kreisliga A Weiselberg auf dem zweiten Tabellenplatz. Vor dem Spitzenspiel an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den punktgleichen Tabellen-Dritten TuS Fürth hat die Mannschaft von Trainer Dieter Drobzynski den Kampf um Platz eins aber noch nicht aufgegeben.



"Wir haben jedoch nur noch eine Chance, wenn wir gegen Fürth gewinnen", weiß der Spielausschuss-Vorsitzende des STV, Christoph Backes. Denn Tabellenführer SG St. Wendel hat bereits sechs Punkte mehr als die beiden Verfolger auf dem Konto. Und am 26. April spielt Urweiler noch in St. Wendel.

In den vergangenen Jahren verpasste Urweiler stets knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Backes hofft, dass es dieses Mal anders wird. "In der untersten Klasse kann das Ziel nur sein, rauszukommen", so der Spielausschussvorsitzende. Sollte Urweiler den Spitzenreiter aus St. Wendel nicht mehr abfangen, aber zumindest Rang zwei behaupten können, würde die Drobzynski-Elf an einer Relegations-Runde mit sechs anderen Kreisliga-Zweiten teilnehmen, in der ein einziges Team noch in die Bezirksliga aufsteigt. "Wie dort unsere Chancen wären, ist nicht einzuschätzen. Bis auf den Zweiten der Kreisliga A Schaumberg (im Moment die Spvgg. Sötern, Anm. d. Red.) kennt man die Gegner ja überhaupt nicht", so Backes.

Verbandsligaspieler kommt

Unabhängig davon, ob der Aufstieg gelingt oder nicht, hat Urweiler schon einen Neuzugang aus einer höheren Klasse für die kommende Runde an Land gezogen. Vom Verbandsligisten FSG Schiffweiler kommt der defensive Mittelfeldspieler Daniel Gerber zum STV. Dagegen wird Marco Hartmann Urweiler am Saisonende verlassen. Der Routinier wechselt zum SV Baltersweiler, will dort aber nur noch bei den Alten Herren spielen.