Unterhaltung in vielen Varianten

Unterhaltung in vielen Varianten

Der Stadtverband Wadern der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hatte zum Sommerfest eingeladen. Mitarbeiter und Bewohner des Übergangswohnheims Saarbrücker Straße, des Behindertenwohnheims Nunkirchen, der Awo-Werkstätten, des Bauernhofs Münchweiler sowie des Café Courage in Wadern trugen zum Programm bei.

Unter das Motto "90 Jahre Awo Saarland" hatte der Awo-Stadtverband Wadern sein Sommerfest unter dem Protektorat von Anke Rehlinger (Wirtschaftsministerin) und Marcel Dubois (Landesvorsitzender der Awo Saarland) gestellt. Bei sonnigem Wetter und lukullischen Gaumenfreuden des Alltags konnte sich das von Albert Lang moderierte abwechslungsreiche und interessante Unterhaltungsprogramm von DJ Steven über Liedermacher Bernhard Schwarzwald und Madame Silvie mit Bauchreden und Magie bis hin zum Musikverein Bardenbach und den Herzrockern der Awo sowie den aktiv mitwirkenden Bewohnern der Awo-Einrichtungen sehen und hören lassen.

"Gleich fünf Awo-Einrichtungen feiern heute gemeinsam mit Ihnen, verehrte Gäste", begrüßte Bernhard Hero, Vorsitzender des Stadtverbandes Wadern . Im Einzelnen waren dies die Mitarbeiter und Bewohner des Übergangswohnheimes Saarbrücker Straße, des Behindertenwohnheimes Nunkirchen , der Awo-Werkstätten, des Bauernhof Münchweiler sowie des Cafe Courage in Wadern , das köstliche Eisspezialitäten servierte.

Erlös für einen guten Zweck

Die Awo-Werkstätten boten lustige und selbst gefertigte Holzarbeiten an. Sein Dank galt allen Helfern des Festes, denn mit dem Erlös werde man versuchen, aufkommende Not zu lindern. "Die Awo wurde im Saarland aufgrund der französischen Besatzung und der Verwaltung durch den Völkerbund erst 1924 gegründet, während sie in Deutschland bereits fünf Jahre früher aus der Taufe gehoben wurde", erinnerte Landeschef Marcel Dubois an die Anfänge.

Heute tragen 116 Ortsvereine mit rund 14 000 Mitgliedern ehrenamtlich die Arbeit der Awo im Saarland. Mit 150 Mitgliedern ist der Stadtverband Wadern im Kreis und Land gut aufgestellt. "Sie alle leisten mit ihren Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zum menschlichen Profil unserer Gesellschaft, denn unsere Gesellschaft braucht heute mehr denn je gegenseitige Unterstützung, Verständnis und Gemeinsinn", betonte der Landesvorsitzende. Die Arbeiterwohlfahrt wird weiterhin mit eigenen Ideen für Gerechtigkeit streiten und engagiert für eine solidarische Gesellschaft kämpfen, sagte er. "Wir tun dies mit Lebensfreude und Zuwendung zu den Manschen", sagte Dubois weiter.

Neues Wohnheim in Wadern

In der Hochwaldstadt Wadern werde demnächst ein neues Wohnheim mit 28 Plätzen für Menschen mit Behinderungen neu gebaut, weil Wadern verkehrstechnisch bestens angebunden ist und die dort wohnenden Menschen mit Handicap können ein weitgehend selbst bestimmendes Leben führen. Frei werdende Räumlichkeiten in Nunkirchen werden dann zur Erweiterung und Verbesserung der Raumsituation der therapeutischen Wohngruppe genutzt, kündigte Dubois an. Dank und Anerkennung sprach der Awo-Landeschef den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue aus, "denn ohne die Mitglieder an der Basis, wären alle Aktivitäten der Awo ohne Grundlage", würdigte Dubois das ehrenamtliche Engagement der geehrten Jubilare.

Zum Thema:

AUF EINEN BLICKJubilare der Arbeiterwohlfahrt , die geehrt wurden:30 Jahre: Heinz Backes (Büschfeld), Margret Hero (Wadern ); 25 Jahre: Bernd Hewener (Steinberg), Norbert Brust (Wadern ), Hedwig Meyer (Wadern ), Astrid Nicola (Steinberg); 20 Jahre: Michael Worst (Wadern ), Ulrike Schäfer (Merzig); 15 Jahre: Heinz Leidinger (Noswendel), Hans Werner Dussing (Nunkirchen ), Doris Marmann (Wadern ); zehn Jahre: Nadine Meyer (Wadern ), Doris Gillenberg (Löstertal), Horst Brenner (Steinberg), Rabea und Dominik Solander (Wadern ), Rita Barth (Wadern ), Jürgen Kade (Wadern ), Maria Palz-Meier (Losheim) sowie Inge und Hans Hürter (Wadern ). eb