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Unermüdliche Suche nach immer neuen Ausdrucksformen

Unermüdliche Suche nach immer neuen Ausdrucksformen

Neunkirchen. Sehr anrührend und zu Herzen gehend endete gestern der offizielle Teil der Vernissage zur Ausstellung von Werken des vielseitigen Künstlers Karl Heinrich Wachs. Ramona Hewer-Wachs widmete nach ihrer Laudatio dem Gedenken ihres verstorbenen Mannes ein Musikstück auf der Mundharmonika

Neunkirchen. Sehr anrührend und zu Herzen gehend endete gestern der offizielle Teil der Vernissage zur Ausstellung von Werken des vielseitigen Künstlers Karl Heinrich Wachs.Ramona Hewer-Wachs widmete nach ihrer Laudatio dem Gedenken ihres verstorbenen Mannes ein Musikstück auf der Mundharmonika. "Wir haben viel miteinander musiziert", gestand sie am Rande der Vernissage, die am Sonntagmorgen in der Langenstrich-Galerie des Künstlerkreises Neunkirchen stattgefunden hat. "Abschied ist der Anfang einer Erinnerung", zitierte Ramona Hewer-Wachs Salvadore Dali zu Beginn ihrer Ausführungen, die das Lebenswerk ihres Mannes umrissen. Zum Ende der Laudatio fand sie einen treffenden Hinweis: "Schau in den Spiegel, wenn du das Gesicht sehen willst, schau in die Kunst, wenn Du die Seele betrachten möchtest." (Die Saarbrücker Zeitung hat in einem größeren Beitrag das Werk von Karl Heinrich Wachs gewürdigt.)

Ausgewogen gestaltet

Die ausgewogen gestaltete Ausstellung wurde von der Vorsitzenden des Künstlerkreises, Hannelore Seiffert mit einer sehr treffenden Ausdeutung des Schaffens von Karl Heinrich Wachs eröffnet. Unermüdlich sei seine Suche nach immer neuen Ausdrucksformen gewesen. "Wie weit gespannt waren seine künstlerischen Fähigkeiten, wie stark seine immer während Suche nach Schönheit, Klarheit und Harmonie", stellte Hannelore Seiffert fest. Vor allem in seinen präzise kalkulierten Kompositionen, habe sich die planvolle Sicht des Technikers gezeigt, bemerkte Hannelore Seiffert vor großem Auditorium. In der eindrucksvollen Ausstellung sind es vor allem die Hinterglasmalereien von Karl Heinrich Wachs und auch seine Radierungen, die besonders ins Auge fallen. gm

Die Ausstellung dauert bis 26. Februar. Öffnungszeiten, samstags von 14 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Telefon (0 68 49) 60 02 92.