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Trotz leerer Zeile: Auch der Stadtrat darf gewählt werden

Trotz leerer Zeile: Auch der Stadtrat darf gewählt werden

Ein Druckfehler der Berliner Firma HSH hat für eine Panne bei den Wahlbenachrichtigungen in St. Wendel gesorgt.

Wie Gemeindewahlleiter Udo Ritter berichtet, habe die Stadtverwaltung alle Daten korrekt an das Unternehmen übermittelt, das auf Computerprogramme für Kommunen spezialisiert ist. Doch dann müsse es wohl einen Zwischenfall auf dem Weg zur Druckerei gegeben haben. Denn an der Stelle des Schreibens an alle Wahlberechtigten, wo eigentlich der Hinweis auf die Stadtratswahl stehen müsste, klafft eine Lücke (wir berichteten). Nur Europa-, Kreistags- und Ortsratswahlen, ebenfalls für den 25. Mai terminiert, sind aufgedruckt. Trotzdem halte sich der Schaden in Grenzen. Ritter: "Wer für den Ortsrat wahlberechtigt ist, ist es auch für den Stadtrat." Dennoch lasse St. Wendel allen Haushalten kommende Tage korrekte Benachrichtigungen zustellen. "Damit keiner die Wahl hinterher anfechtet, er habe nichts von der Stadtratswahl gewusst", sagt Ritter. Die Kosten, rund 6000 Euro, übernehme HSH.