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Gonnesweiler. Die Mehrzweckhalle in Gonnesweiler platzte fast aus allen Nähten. Die 250 Stühle reichten nicht aus, etwa 100 Gäste mussten im hinteren Teil der Halle stehen. So groß war das Interesse an den Informationen über den geplanten Sunpark am Bostalsee

 Auf dem Podium (von links): St. Wendels Landrat Udo Recktenwald, Michiel Illy, Sven Schäfer und Wolfgang Schramm. Fotos: SZ
Auf dem Podium (von links): St. Wendels Landrat Udo Recktenwald, Michiel Illy, Sven Schäfer und Wolfgang Schramm. Fotos: SZ

Gonnesweiler. Die Mehrzweckhalle in Gonnesweiler platzte fast aus allen Nähten. Die 250 Stühle reichten nicht aus, etwa 100 Gäste mussten im hinteren Teil der Halle stehen. So groß war das Interesse an den Informationen über den geplanten Sunpark am Bostalsee. Für diese Informationen zuständig waren die Herren auf dem Podium: Rudolf Müller und Bruno Wupper, beide Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft, St. Wendels Landrat Udo Recktenwald, Nohfeldens Bürgermeister Andreas Veit, die Architekten Sven Schäfer und Wolfgang Schramm sowie Michiel Illy, Innovationsdirektor bei Center Parcs. Nach etwa einer Stunde hatten die Experten den derzeitigen Stand der Planungen erläutert. Dann hatte das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen. Nachfolgend eine Auswahl.Bleibt für Windsurfer Platz?Andreas Veit: Windsurfen und andere Aktivitäten auf der Gonnesweiler Seite des Sees sind auch künftig möglich. Allerdings werden diese nicht mehr vom Landkreis, sondern vom Ferienpark gemanagt. Wird es Sonderkonditionen für die Bevölkerung geben?Michiel Illy: Dieses Thema wurde bisher noch nicht verhandelt. Aber normalerweise gibt es Sonderkonditionen für die Bürger, die direkt in der Umgebung des Parks wohnen. Wie werden die zusätzlichen Abwässer entsorgt?Andreas Veit: Die Kläranlage in Nohfelden ist so dimensioniert, dass die zusätzlichen Schmutzfrachten aufgenommen werden können. Bleibt der Rundweg erhalten?Udo Recktenwald: Der Rundweg bleibt erhalten und für jedermann zugänglich. Wie viele Mitarbeiter werden im Ferienpark beschäftigt sein und von wo kommen sie?Michiel Illy: Wir rechnen mit 350 Voll- und Teilzeitkräften. Die meisten von ihnen, nicht alle, werden aus dieser Region kommen. Wird die einheimische Bauwirtschaft eingebunden?Michiel Illy: Es werden auch saarländische Betriebe vom Bau profitieren. Mehr als in der Bauphase aber vor allem, wenn es später um die Unterhaltung der Ferienhäuser geht. Wird der Ferienpark behindertengerecht gebaut?Michiel Illy: Der Ferienpark wird auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sein. Wir stark wird die Söterner Straße belastet?Andreas Veit: Rettungskräfte, öffentlicher Personenahverkehr, Mitarbeiter und Zulieferer passieren weiterhin die Söterner Straße. Feriengäste fahren eine Umgehung. Dadurch wird die Söterner Straße gegenüber der jetzigen Situation deutlich entlastet. Können die Versprechungen auch gehalten werden?Bruno Wupper: Wir werden auf einer sauberen vertraglichen Grundlage sicherstellen, dass die Anlage als Ganzes in Betrieb bleibt. Michiel Illy: Wir sind hier, um langfristig zu bleiben.