Stadtverwaltung warnt vor wilder Entsorgung von Grünschnitt

Stadtverwaltung warnt vor wilder Entsorgung von Grünschnitt

Wer Gartenabfälle im städtischen oder landeseigenen Wald entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die konsequent verfolgt und mit Bußgeld geahndet wird. Darauf weist die Stadtverwaltung Neunkirchen hin.

Immer häufiger, so heißt es in einer Pressemitteilung, würden größere Ansammlungen von Rasenschnitt und sonstigen Gartenabfällen an den Waldrändern festgestellt. Fast ausschließlich seien benachbarte Anwohner die Verursacher, die auf diese Weise ihren Garten "in Ordnung" halten wollten und benachbarte Grundstücke als Grünschnittdeponie missbrauchten.

Die illegale Ablagerung von Gartenabfällen seit kein Kavaliersdelikt, auch wenn viele die Ansicht verträten, dass die pflanzlichen Abfälle im Wald keinen Schaden anrichteten, so die Stadt weiter. Doch werde das Ökosystem durch den unnatürlichen Nährstoffeintrag dahingehend geschädigt, dass sich nicht standortgerechte Pflanzen wie Brennnesseln oder fremdländische Gartengewächse verbreiten und natürlich vorkommende Pflanzen verdrängen.

"Illegale Deponie" im Wald

Daneben seien illegale Grünschnittdeponien optisch alles andere als positiv und trügen dazu bei, dass weitere Abfälle an dieser Stelle deponiert werden. Die Ablagerungen müssten dann auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt und ordnungsgemäß entsorgt werden. Dabei sei eine ordnungsgemäße Entsorgung einfach: Man könne die Abfälle auf seinem eigenen Grundstück kompostieren oder sie kostenlos auf dem kommunalen Grünschnittannahmeplatz abgeben und zudem auch die Biotonne nutzen.

Die Stadtverwaltung bittet in diesem Zusammenhang um Unterstützung und um Hinweise, die zur Ermittlung der Verursacher führen. Kontakt: Telefon (0 68 21) 202-208.

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