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Spiesener Ringer enttäuschen erneut

Spiesener Ringer enttäuschen erneut

Spiesen. Die ersten fünf Kampftage in der 2. Bundesliga Süd herrschte im Lager des RSV Spiesen-Elversberg noch Zuversicht, dass es gegen eine der Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu einem Sieg reichen würde

Spiesen. Die ersten fünf Kampftage in der 2. Bundesliga Süd herrschte im Lager des RSV Spiesen-Elversberg noch Zuversicht, dass es gegen eine der Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu einem Sieg reichen würde. Doch nach der deutlichen 11:27-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen die vermeintlich schwächeren Viernheimer am sechsten Kampftag machen sich vor allem in der Vereinsführung Enttäuschung und Ratlosigkeit breit. Am Mattenrand geht die bange Frage um, gegen welchen Konkurrenten aus dem Neunerfeld der Liga die zum Klassenverbleib notwendigen Zähler überhaupt geholt werden sollen. Nach dem 21:18-Erfolg des bislang ebenfalls noch punktlosen TSV Westendorf beim VfK Schifferstadt steht Spiesen-Elversberg mutterseelenalleine am Tabellenende. RSV-Vereinschef Dieter Bredy und Geschäftsführer Dirk Kaisner sind mittlerweile zur Überzeugung gelangt, dass ihre Mannschaft ganz einfach zu schwach ist, um sich in der starken Süd-Gruppe der 2. Liga zu halten. So meint Kaisner: "Wir haben fest daran geglaubt, dass wir zumindest mit den Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich mithalten können, doch wir lagen falsch". Nach Kaisners Ansicht hat sich von den fünf Ringern, die der RSV vor der Saison verpflichtete, nur Yakup Sari als echte Verstärkung erwiesen. Sein Urteil: "Mehmed Baygus ist zwar ein exzellenter Freistiltechniker, doch für das Leichtgewicht ist er körperlich zu schwach. Fazli und Murat Yeter kommen nicht ins Training. Und Sergej Kowalenko kann nicht mehr an seine erfolgreichen Tage anknüpfen." Gegen Viernheim bewiesen Liridon Avdyli, Sari und Kevin Bredy ihre Liga-Tauglichkeit mit Punktsiegen, wobei Bredy seinen Gegner Thomas Karnauka in den Runden drei und vier regelrecht vorführte und am Ende mit 3:1 gewann. Petrit Avdyli und Jannik Kaisner konnten jeweils eine Runde für sich entscheiden. aki