SPD ärgert sich über zweierlei Maß bei Plakatierung in der Gemeinde Nohfelden

Gemeinderat in Nohfelden : SPD ärgert sich über zweierlei Maß bei Plakatierung

Die Plakate in der Gemeinde Nohfelden sorgten in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates für Unmut. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Eckhard Heylmann bemängelte, dass „mit zweierlei Maß“ gemessen werde, gehe es um die Plakatierung in der Gemeinde.

Wie Heylmann ausführte, müssten Vereine die Plakatierung bei der Gemeinde genehmigen lassen. Das sei nicht das Problem, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Plakatierung pro Veranstaltung auf  zehn Poster beschränkt sei. „Das heißt, man kann nicht mal in jedem Ortsteil ein Plakat aufhängen“, so Helymann. Damit aber nicht genug. Ebenfalls ärgert den SPD-Mann, dass für die Gemeinde selbst oder den Landkreis St. Wendel diese Regelung wohl nicht gelte. Denn beispielsweise vom Mittelaltermarkt auf der Burg in Nohfelden oder vom Seefest seien deutlich mehr Poster zu sehen gewesen. Und zum Teil immer noch zu sehen; denn obwohl die Veranstaltungen schon einige Wochen zurückliegen, seien die Ankündigungen noch nicht abgehängt.

Das alles hält auch Bürgermeister Andreas Veit (CDU) für falsch. Zum einen sei mit der Genehmigung die Auflage verbunden, die Plakate wieder abzuhängen, sobald die Veranstaltung vorbei sei. Zwar sei ihm noch nicht aufgefallen, dass der Landkreis oder die Gemeinde mehr Plakate als andere platzierten, richtig sei das jedoch nicht. Und überhaupt: „Zehn Plakate sind wirklich nicht viele.“ Gegenüber der SZ kündigte er an: „Das werden wir ändern.“

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