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Spagat zwischen Mainstream und Underground meistern

Spagat zwischen Mainstream und Underground meistern

Was hat sich die Garage für die Zukunft vorgenommen?Junkes: In erster Linie wollen wir bei den Konzerten weiter den Spagat zwischen Mainstream und Underground meistern und ein breites Angebot bieten. Sind Veränderungen am Gebäude geplant?Junkes: Zurzeit nicht

Was hat sich die Garage für die Zukunft vorgenommen?Junkes: In erster Linie wollen wir bei den Konzerten weiter den Spagat zwischen Mainstream und Underground meistern und ein breites Angebot bieten. Sind Veränderungen am Gebäude geplant?Junkes: Zurzeit nicht. Wie sehen Sie Ihr Angebot im Vergleich mit Einrichtungen in Trier, Kaiserslautern und Luxemburg? Wie groß ist der Wettbewerb?Junkes: Der Wettbewerb ist nicht zu unterschätzen. Zudem können einige Veranstaltungsorte dort auf finanzielle Zuwendungen von öffentlicher Seite rechnen, während wir und auch andere Veranstalter in Saarbrücken keinerlei Unterstützung erhalten. Aber vielleicht haben wir gerade deshalb bei den härteren Musikstilen oft die Nase vorn, weil wir Bands einbuchen können, an denen sich andere Veranstalter aus kulturpolitischen Gründen nicht die Finger verbrennen wollen. Stichwort: Cannibal Corpse (eine wegen ihrer brutalen Texte umstrittene Death-Metal-Band aus den USA, Anm. d. Red.).Welchen Stellenwert genießt die Garage in Saarbrücken?Junkes: Ich denke, die Garage genießt einen hohen Stellenwert. Wir veranstalten circa 50 Konzerte, dazu etwa 50 weitere Konzerte im kleinen Klub. Außerdem gibt es rund 250 Partys. Des Weiteren kommen jährlich stattfindende Ereignisse wie "Lolas Bistro" zum Max-Ophüls-Preis, Firmen- und Abiturfeiern und andere Events hinzu. Seit März unterstützen wir die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit bei der Party "Come Together" für behinderte und nicht behinderte Menschen. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit der Stadt? Was läuft gut? Was nicht?Junkes: Außer beim Max-Ophüls-Preis, bei dem die Stadt Saarbrücken "Lolas Bistro" veranstaltet, gibt es nur selten Gelegenheiten zur Zusammenarbeit.