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Soziales Miteinander und Kommunikation stärken

Soziales Miteinander und Kommunikation stärken

Reimer Gronemeyer hielt einen Vortrag mit dem Titel „Demenz ist keine Krankheit“ auf dem landesweiten DRK-Kongress „Demenz – wir gehen gemeinsam den Weg“ in Eppelborn. Dabei wurde auch das Miteinander thematisiert.

. Kommunen und Städte müssen demenzfreundlicher werden, die Kommunikation und das soziale Miteinander müssen gestärkt werden, dies waren die Hauptforderungen, die von Professor Reimer Gronemeyer bei seinem Vortrag "Demenz ist keine Krankheit" auf dem landesweiten DRK-Kongress "Demenz - wir gehen gemeinsam den Weg" in Eppelborn formuliert worden sind. Dies teilt das DRK mit.

Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider verwies auf das hohe Engagement der ehrenamtlichen Demenzbegleiter in ihrem Landkreis und auf die erst vor Kurzem abgeschlossene lokale Allianz für Demenz in der sich 53 lokal und regional organisierte soziale Organisationen zusammengeschlossen haben (wir berichteten). DRK-Vizepräsidentin Margarethe Schäfer-Wolf betonten den hohen Stellenwert, den das Aufgabenfeld der Betreuung von Menschen, die an Demenz leiden, beim DRK habe. Sie erwähnte dabei insbesondere das landesweite niedrigschwellige Angebot der 16 Café Vergissmeinnicht. "Nur", so Gronemeyer, "wenn man eine neue Gastfreundschaft gegenüber den Menschen, die an einer Demenzsymptomatik leiden, entwickelt, kann das Thema Demenz aus der Tabuzone herausgenommen werden". In Workshops haben sich die Kongressteilnehmer insbesondere mit verschiedenen Therapiemöglichkeiten für Menschen, die an Demenz leiden, befasst. Dies waren die Musiktherapie, Sport und Bewegung in der Demenz, aber auch Humor und Komik in der Pflege.